Welt-Alzheimertag im Musiktheater im Revier

Dr. Zuzanna Hanussek vom ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, Marita Ingenfeld, Gerontologin in der Caritas Fachstelle Demenz, Elena Maevskaya vom Demenz-Servicezentrum NRW für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Martina Mail, Sozialpädagogin beim Generationennetz Gelsenkirchen.
  • Dr. Zuzanna Hanussek vom ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, Marita Ingenfeld, Gerontologin in der Caritas Fachstelle Demenz, Elena Maevskaya vom Demenz-Servicezentrum NRW für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Martina Mail, Sozialpädagogin beim Generationennetz Gelsenkirchen.
  • hochgeladen von Janina Rohden

Am 21. September ab 15 Uhr wird der Welt-Alzheimertag erstmalig im Musiktheater im Revier begangen. Auf die Bürger, Angehörigen und Erkrankten wartet ein vielseitiges Programm mit Informationen und Spaß.

Zum diesjährigen Welt-Alzheimertag lädt das Forum Demenz gemeinsam mit der Rudi Aussauer Initiative ins Foyer des Musiktheaters im Revier ein.

Bereits in den vergangenen Jahren, immer zweijährlich, hat das Forum Demenz-Veranstaltungen gestartet. Während zum Welt-Alzheimertag 2011 Informationsstände und eine Podiumsdiskussion stattgefunden haben, war das Aufgebot im Jahr 2013 mit einer ganzen Demenz-Woche schon deutlich größer.

„Der Tag beginnt und endet mit Musik.“

Dieses Jahr erhofft sich das Forum Demenz durch das tolle Ambiente im Musiktheater im Revier einen großen Zulauf und auch das Programm lässt nicht zu wünschen übrig. „Der Tag beginnt mit Musik und endet mit Musik“, so Martina Mail vom Generationennetz Gelsenkirchen. Neben dem Tanzcafé mit Livemusik und dem ein oder anderen Eierlikör für die Herrschaften, wird es, nach einem Grußwort des Schirmherrn Oberbürgermeister Frank Baranowski, zahlreiche Infostände zum Thema Demenz, Kurzvorträge über Neues aus Diagnostik und Therapie, eine Podiumsdiskussion und abschließend Musik der Richetta Manager Band geben.

„Die Diva des Musiktheaters“

Richetta Manager hatte jahrelang ein Engagement am Musiktheater und war sozusagen „die Diva des Musiktheaters“, erzählt Martina Mail. Diese wird zwar keine Klassik zum Besten geben, dafür aber mit ihrem Trio ehrenamtlich auftreten. Ein weiteres Highlight ist in diesem Jahr die Moderation: Denn diese wird WDR Sportmoderator Sven Pistor vornehmen.

Daneben wird es auch eine Versteigerung geben und zwar gibt es eine Anzahl an wertvollen Patch-Work-Decken, die unter den Fittichen vom Forum Demenz entstanden sind.

Besonderes Augenmerk wird aber selbstverständlich auf die Infostände gelegt, an denen sich Betroffene und Angehörige informieren können. So wird zum Beispiel das Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte der AWO vor Ort sein. Dieses Angebot richtet sich vor allem an russisch- und türkisch-sprachige Menschen, da diese die Mehrheit der Gruppen mit Zuwanderungsgeschichte bilden. Elena Maevskaya erzählte dazu: „Ziel ist es, die Teilhabe für Menschen mit Migration zu verbessern, da diese an solchen Veranstaltungen häufig nicht teilnehmen und isoliert leben. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte haben häufig mehr Belastungen, was das Versorgungssystem betrifft.“

Teilhabe für Menschen mit Migration verbessern

Weiterhin wird das St. Josef-Hospital und die Caritas - Fachstelle Demenz mit einem Infostand zu Bewegungsangeboten vor Ort sein. Ebenso, wie der häusliche Entlastungsdienst Bulmke und Horst der Evangelischen Kirchengemeinden, der circa 25 Ehrenamtliche hat, die zur häuslichen Entlastung zur Verfügung stehen.

Aber auch Fachärzte werden am Welt-Alzheimertag im Musiktheater teilnehmen sowie das St. Josef-Hospital, das Elisabeth-Krankenhaus und die Evangelischen Kliniken. Darüber hinaus wird es einen Stand für Gedächtnistraining und einen Stand der Stadtbücherei geben, die Literatur und Spiele für Alzheimer-Erkrankte vorstellen.

„Das Thema Demenz macht auch vor Nationalität nicht halt“, verdeutlichte Marita Ingenfeld. Die Probleme in diesem Bereich seien vor allem von kultureller und sprachlicher Natur. Aber ebenso wie Alzheimer-Erkrankte mit Zuwanderungsgeschichte sind natürlich genauso deutsche Senioren und Angehörige angesprochen. „Wir möchten beim Welt-Alzheimertag zeigen, dass für alle Menschen in Gelsenkirchen das passgenaue Angebot zur Verfügung steht“, resümierte Dr. Zuzanna Hanussek vom Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid.

Und so drücken wir dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, dem Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, dem Generationennetzwerk Gelsenkirchen, der Caritas - Fachstelle Demenz und der Alzheimer Gesellschaft Gelsenkirchen e.V. die Daumen, dass es am 21. September ab 15 Uhr einen großen Anlauf im Forum des Musiktheaters im Revier geben wird.

Autor:

Janina Rohden aus Gelsenkirchen

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