André Breitenreiter neuer Schalke-Trainer

Trainer André Breitenreiter wechselt vom SC Paderborn zum FC Schalke 04. Bei den Königsblauen unterschrieb der 41-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre.
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  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Raphael Wiesweg

Der FC Schalke 04 hat den Nachfolger für Roberto Di Matteo gefunden. André Breitenreiter ist nun Schalkes neuer Cheftrainer. Das gab der Fußball-Bundesligist am Freitagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt.

Im Laufe des weiteren Abends verkündete der S04 die Botschaft auch auf seiner vereinseigenen Homepage. Breitenreiter war zuletzt zwei Jahre lang Trainer beim SC Paderborn, mit dem er in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen ist und unterschrieb bei den Königsblauen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Bei den Ostwestfalen hatte Breitenreiter zwar noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Eine Ausstiegsklausel machte es dem 41-Jährigen aber möglich, ohne Verhandlungen der beiden betroffenen Vereine aus seinem bisherigen Vertrag auszusteigen. Medienberichten zur Folge lag die Ausstiegsklausel zwischen 500.000 Euro und 1 Million Euro.

„Wir sind sehr glücklich, in André Breitenreiter den passenden Chef-Trainer für den FC Schalke 04 gefunden zu haben“, erklärte Schalke-Manager Horst Heldt. „Nach dem Abschied von Roberto Di Matteo habe ich betont, was wir uns vom neuen Coach erwarten: attraktiven, leidenschaftlichen Offensivfußball und einen Teamgedanken, der unsere Fans begeistert. André Breitenreiter hat alle Verantwortlichen umfassend überzeugt, dass er der Richtige für unsere Ziele ist. Er ist ein junger, mutiger Trainer, der keine Angst vor unbequemen Entscheidungen hat. Beim SC Paderborn hat er bewiesen, dass er Talente weiterentwickeln kann und es versteht, eine Mannschaft zu disziplinieren, formen und besser zu machen.“

Dem Vernehmen nach traf Heldt sich zweimal mit Breitenreiter. Das erste Mal in Düsseldorf, das zweite Mal auf Mallorca, wo Breitenreiter scheinbar Urlaub machte. In den gemeinsamen Gesprächen schien der ehemalige Paderborn-Trainer sehr gut vorbereitet gewesen zu sein. „Er hat in den Gesprächen eine treffende Analyse unseres sportlichen Ist-Zustands präsentiert und anschließend ein Konzept dargelegt, wie er die Mannschaft zum Erfolg führen und perspektivisch den Fußball präsentieren wird, den wir uns auf Schalke alle wünschen. Dabei muss jedem klar sein, dass dies nicht von heute auf morgen geht. Deshalb wird er dafür die Zeit bekommen, die nötig ist.“

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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