Das hat Horst Heldt mit Johannes Geis wirklich eingekauft

Johannes Geis bringt neben klugen taktischem Verhalten und Torgefahr auch pures Selbstvertrauen mit zum S04.
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  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Raphael Wiesweg

Johannes Geis ist gerade einmal 21 Jahre alt, verkörpert aber schon jetzt das neue Schalke. Der 10 Millionen-Mann hat sofort viel Verantwortung beim S04 bekommen. Die kann er aber auch problemlos tragen.

Geis strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Wäre er für sein junges Alter nicht schon so ein guter Fußballer, könnte man schon fast meinen, dass er arrogant ist. „Die guten Freistöße sind mir in die Wiege gelegt. Ich nehme einfach den Ball und denke nicht viel nach. Egal, ob es im Training ist oder im Stadion vor 33.000 Zuschauern. Ich wurde hier hergeholt, um auch Standards zu schießen und zu treffen. Das ist meine Art. Ich nehme den Ball und hau ihn rein“, sagte Geis am Sonntagabend, als er auf sein 1:0 gegen Twente Enschede angesprochen wurde.

Breitenreiter: „Johannes war der Dreh- und Angelpunkt im Zentrum“

Anscheinend wissen das seine Mitspieler auch nur zu gut. Beim Freistoß stand niemand anderes bei ihm. Geis war der Chef, er war „der Dreh- und Angelpunkt im Zentrum“, wie Trainer André Breitenreiter auch anmerkte. „Wir haben gute Stürmer vorne. Die Jungs wissen aber auch, dass der Ball bei mir meistens kommt“, so ein völlig selbstbewusster Geis. Der scheint sein Geld absolut Wert zu sein. Denn S04-Manager Horst Heldt hat mit den 10 Millionen Euro Ablöse nicht nur einen guten Fußballer gekauft, sondern anscheinend einen selbstbewussten, deutschen Nationalspieler, der das Sieger-Gen mitbringt und so auftritt. Schon jetzt richten sich viele Mitspieler nach ihm, dem 21-Jährigen Jungspund, der erst wenige Wochen „auf Schalke“ ist.

Geis: „Das bestätigt, dass ich den richtigen Schritt gemacht habe“

„Ich wurde überragend aufgenommen, so habe ich mir das vorgestellt. Dann auch noch ein Testspiel vor 33.000 Zuschauern, das ist Weltklasse. Das bestätigt, dass ich den richtigen Schritt gemacht habe. Ein Tag wie die Saisoneröffnung hier ist einmalig in Deutschland, das war überragend. Schalke kann stolz sein, solche Fans zu haben. Wir sind jetzt in der Pflicht, ihnen etwas zurückzugeben!“

Mit einem Johannes Geis in Topform sicherlich gar kein Problem. Den Rest besorgt anscheinend der Trainer. „Wir wussten, dass Twente das Spiel eng macht, weswegen wir das Spiel viel verlagern mussten. Deswegen habe ich mich mehr hinten reinfallen lassen. Je nach System spiele ich anders. Gegen Porto habe ich etwas weiter vorne gespielt. Der Trainer stellt mich einfach super ein und sagt, wie ich laufen muss. Das ist perfekt.“

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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