Gegner-Check: BVB-Lazarett noch größer als das des S04

Adrian Ramos (l.), hier im Duell mit Joel Matip, kam vor der Saison von Hertha BSC und soll gemeinsam mit Ciro Immobile Top-Torjäger Robert Lewandowski ersetzen, der zum FC Bayern wechselte. Foto: Gerd Kaemper
  • Adrian Ramos (l.), hier im Duell mit Joel Matip, kam vor der Saison von Hertha BSC und soll gemeinsam mit Ciro Immobile Top-Torjäger Robert Lewandowski ersetzen, der zum FC Bayern wechselte. Foto: Gerd Kaemper
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Die großen Teams der Liga schenken sich zu Saisonbeginn nichts, was die Anzahl der Verletzten angeht. Sowohl Bayern München, als auch Borussia Dortmund und der S04 könnten gemeinsam ein ganzes Krankenhaus befüllen. Dabei hat es den großen Schalke-Rivalen aus Dortmund wohl am heftigsten erwischt.

Mit Mats Hummels, Jakub Blaszczykowski, Ilkay Gündogan, Henrik Mkhitaryan, Marco Reus und Nuri Sahin fallen sechs Stammkräfte seit Wochen beziehungsweise Monaten verletzt aus. Dazu kommen noch Oliver Kirch und Neuzugang Dong-Won Ji. BVB-Trainer Jürgen Klopp ist also wie sein Derby-Pendant Jens Keller alles andere als zu beneiden.

Ausfall von Marco Reus trifft BVB schwer

Insbesondere der Ausfall von Reus wirkt unheimlich schwer, legte der Nationalspieler, der schon die Weltmeisterschaft in Brasilien verpasst hatte, in den ersten 160 Minuten, die er zum Einsatz kam, gleich ein starkes Debüt hin und erinnerte sofort an seine überragende Vorsaison, ehe er sich im Länderspiel gegen Schottland neu verletzte und wegen eines Außenbandteilrisses noch mehrere Wochen ausfällt.

Ramos, Immobile und Ji sollen Lewandowski ersetzen

Mit Robert Lewandowski verlor Jürgen Klopp den wahrscheinlich besten Stürmer der Bundesliga an den FC Bayern. Adrian Ramos (Hertha BSC), Ciro Immobile (FC Turin) und Dong-Won Ji (Sunderland) sollen den Torschützenkönig der letzten Saison ersetzen, kommen bislang aber erst auf insgesamt zwei Tore.

Der verlorene Sohn ist zurück: Kagawa von ManU verpflichtet

Ein Tor weniger, aber dafür wie ein Popstar gefeiert, erzielte Shinji Kagawa, der verlorene Sohn, der kurz vor Toresschluss noch von Manchester United verpflichtet wurde. Kagawa spielte bereits zwischen 2010 und 2012 für den BVB und avancierte mit seinem starken Spiel zum absoluten Publikumsliebling. Weil er beim englischen Spitzenklub nie glücklich wurde, wechselte er für geschätzte 8 Millionen Euro zurück zu seiner „wahren Liebe“ (Kagawa) und erzielte gleich in seinem ersten Spiel gegen Freiburg ein Tor.

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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