Keller: „Bastos gegen Fürth vielleicht in der Startelf“

Trainer Jens Keller hat im offensiven Mittelfeld die Qual der Wahl. Foto: Gerd Kaemper
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Schalkes Neuzugang Michel Bastos steht vielleicht schon am Samstag im Heimspiel gegen Greuther Fürth (15.30 Uhr) vor seinem Startelf-Debüt. Trainer Jens Keller war von dem Linksfuß positiv überrascht und sprach von einem sehr, sehr guten Eindruck, den der 29-jährige Brasilianer in den ersten Trainingseinheiten hinterlassen habe. Derweil zeigte sich Manager Horst Heldt über das Ende des Transferfensters erleichtert und unterstrich, dass es keine weiteren Zugänge mehr beim S04 geben wird. Nach den Transfers von Lewis Holtby (Tottenham Hotspur) und Sergio Escudero (FC Getafe) sind weitere Abgänge aber nicht ausgeschlossen. In manchen Ländern ist das Transferfenster länger als nur bis zum 31. Januar geöffnet. Ein Verkauf oder ein Leihgeschäft von Teemu Pukki ist aber endgültig vom Tisch – auch wegen des längeren Ausfalls von Ciprian Marica.

Marica hatte sich am Dienstag im Training am Knie verletzt und fällt vier bis sechs Wochen aus. „Wir hatten schon vor dem Spiel in Augsburg beschlossen, dass wir Teemu Pukki weder ausleihen noch verkaufen. Durch den Ausfall von Ciprian wurde dieser Entschluss natürlich auch noch einmal gefestigt“, gab Heldt im Mediengespräch am Donnerstagmittag zu. Das Transferfenster schloss am Donnerstag um 12 Uhr deutscher Zeit. „Ich war selten so entspannt zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr“, ergänzte Heldt mit einem Schmunzeln.
Ansonsten hat sein Trainer Jens Keller mit dem Ausfall von Marica nicht unbedingt noch mehr Gründe bekommen, um zu schmunzeln – trotz der Neuzugänge Raffael und Bastos. Auch Timo Hildebrand musste aussetzen und individuell trainieren. „Ich gehe aber davon aus, dass er am Freitag wieder mit der Mannschaft trainieren und auch gegen Fürth spielen wird“, geht Keller von keiner schwereren Verletzung aus.

Ebenso auch nicht bei Jones, der leicht angeschlagen ist, aber am Samstag nach seiner Sperre auf alle Fälle wieder im Kader stehen wird. „Er ist ein aggressiver Leader und mit seiner Art ist er sehr, sehr wichtig für die Mannschaft“, gab Keller zu Protokoll, wollte „Schalkes Kampfschwein“ aber keine Einsatzgarantie gegen Fürth geben. Genauso wollte sich Keller auch noch nicht darauf festlegen, mit welchen Offensiv-Kräften er das Spiel gegen den Tabellenletzten angehen will. „Pukki ist zu Marica eine Alternative neben Huntelaar. Es kann aber auch sein, dass Bastos links und Draxler in der Mittespielt, wo ich mit Raffael aber auch noch eine weitere Alternative habe. Raffael hat jetzt zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert und findet langsam seinen Rhythmus. Ich habe auf alle Fälle einige Optionen für Samstag“, so Keller, der damit auch offen ließ, ob er wie in Augsburg im 4-4-2- oder wie gegen Hannover im 4-2-3-1-System spielen lassen wird.

Büskens und Asamoah kommen am Samstag in die Arena

Mit dem Bundesliga-Neuling Greuther Fürth kommen vor allem auch zwei Bekannte in die Veltins-Arena. Auf der Trainerbank sitzt Mike Büskens, der sich erstmals in dieser Woche vermehrter Kritik aufgrund der ausbleibenden sportlichen Erfolge entgegen sehen muss. Büskens gewann mit Schalke 1997 den Uefa-Cup, während Gerald Asamoah, der als Stürmer für die Kleeblätter auf Torejagd geht, unter anderem mit den Königsblauen 2000 und 2001 den DFB-Pokal gewann und noch heute Publikumsliebling auf Schalke ist. Knappen-Trainer Jens Keller will die drei Punkte zu Hause behalten. „Wir unterschätzen Greuther Fürth nicht. Wir werden sicherlich viel Geduld haben müssen und die Fürther werden wahrscheinlich mit zehn Spielern sehr tief um den eigenen Strafraum stehen. Sie sind auch sehr kampfstark, aber wir wollen ganz klar die drei Punkte auf Schalke behalten.“

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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