Keller: „Ich habe Boateng angefleht weiterzuspielen!“

Kevin-Prince Boateng spielte beim FC Chelsea trotz Schmerzen 90 Minuten durch und zählte mit zu den besten Schalkern. Foto: Gerd Kaemper
  • Kevin-Prince Boateng spielte beim FC Chelsea trotz Schmerzen 90 Minuten durch und zählte mit zu den besten Schalkern. Foto: Gerd Kaemper
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Schalke-Trainer Jens Keller gestand nach dem Chelsea-Spiel überraschend offen, dass er Boateng in der Halbzeit angefleht habe, weiter zu spielen. Boateng hatte „unglaubliche Schmerzen“ am Fuß. Boateng spielte weiter und die gesamte Mannschafts-Leistung machte Keller „wahnsinnig stolz“.

Jens Keller:
„Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft. Es ist vor allem gegen so eine Mannschaft wie Chelsea nicht selbstverständlich, gerade bei den Problemen, mit denen wir im Vorfeld zu kämpfen hatten. Das war schon sehr beeindruckend, wie die Mannschaft hier gearbeitet und gespielt hat. Wir müssen es jetzt auch schaffen, eine gewisse Konstanz reinzubringen.“

Horst Heldt:
„Ich kann niemanden nennen, der nicht gewollt hat, der sich nicht gewehrt hat. Wir haben in der zweiten Halbzeit viele Möglichkeiten gehabt und auch gut nach vorne gespielt. Es ist klar, dass Chelsea immer gefährlich ist, aber wir haben phasenweise auch sehr gut agiert. Das war eine klasse Leistung von jedem Einzelnen, wir haben eine starke Präsenz auf dem Platz gezeigt.“

Klaas-Jan Huntelaar:
„In der ersten Halbzeit hat man schon gesehen, dass wir auch unsere Chancen haben. Wir haben uns richtig ins Spiel gekämpft, viele Wege gemacht. Heute war auch nicht alles gut. Leider haben wir das Tor durch einen eigenen Fehler bekommen, wir hätten das Spiel nicht durch die Mitte aufbauen dürfen. Aber wir sind im Spiel geblieben. Manchmal muss man auch Glück haben wie kurz vor Schluss bei der Chance von Cesc Fabregas. Wir dürfen nicht abwarten und gucken, wir müssen selbst das Lenkrad in die Hand nehmen. Dann gewinnen wir auch die Spiele. Wenn wir keine Initiative ergreifen, dann passiert auch nichts.“

Julian Draxler:
„Die Freude über den Punkt ist sehr groß. Ich denke, ein Sieg wäre mit bisschen mehr Glück auch möglich gewesen, aber ob er dann auch verdient gewesen wäre, sei mal dahingestellt. Man darf nicht vergessen, dass Chelsea noch die eine oder andere Chance hatte. Mit dem Unentschieden können wir gut leben, das haben wir uns auch hart erarbeitet.“

Roman Neustädter:
„Wir werden am Samstag gegen Frankfurt sehen, ob es ein Befreiungsschlag war. Wir müssen Spiel für Spiel alles abrufen. Nur so geht es. Gegen Chelsea haben wir damit angefangen. Wir müssen jetzt einfach weiter konzentriert arbeiten.“

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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