Neue NRW Sportschule: Die Gesamtschule Berger Feld

Nach dem Titel „Eliteschule des Fußballs“ verliehen vom DFB darf sich die Gesamtschule Berger Feld nun auch NRW-Sportschule nennen. Foto: Gerd Kaemper
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Unter den drei neuen Sportschulen in Nordrhein-Westfalen befindet sich auch die Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen. Dies teilten Sportministerin Ute Schäfer und Schulministerin Sylvia Löhrmann mit.

GE./NRW. „Junge Leistungssportlerinnen und Leistungs­sportler können hier zukünftig neben einer guten Schulbildung auch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm absolvieren. In den Sportschulen erhalten sie optimale Rahmenbedingungen, um Schule und Sport vereinbaren zu können“, sagte Schäfer.
Die drei Schulen werden mit Wirkung zum Schuljahresbeginn 2012/13 zur Sportschule ernannt und erhalten für die Aufgaben zusätzliche Lehrerstellen. „Gleichzeitig werden wir die Schulen bei der Umsetzung und der Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und den Vereinen beraten und unterstützen“, sagte Ministerin Schäfer. Die Landesregierung stellt für das Verbundsystem Schule und Leistungs­sport im Jahr 2012 insgesamt rund 2,9 Millionen Euro an Lehrerstellen bereit.
„Wir wollen unser gut funktionierendes Verbundsystem von Schule und Leistungssport weiterentwickeln. Zug um Zug werden dazu die hohen Standards der bereits bestehenden fünf Sportschulen in Düsseldorf, Dortmund, Minden, Münster und Solingen jetzt auf die drei neuen und schließlich in den kommenden fünf Jahren auf insgesamt 18 Sport­schulen übertragen“, so Schäfer.
Ministerin Löhrmann führte aus, dass die fünf Stunden Sportunterricht an den Sportschulen als Pflichtunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt werden. Dort gelten die obligatorischen Festlegungen der Sport-Lehrpläne. Unter Berücksichtigung weiterer schulischer Anfor­derungen und Verpflichtungen nehmen die Jugendlichen täglich an weiteren Sport- und Bewegungsangeboten teil.
„Eine gute Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport ist wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler trotz ihres starken Engagements im Sport eine gute Schulausbildung, ein fundiertes Ausbildungsniveau und damit Erfolg versprechende Berufsperspektiven erhalten“, sagte Löhrmann.
Vertreter des Sport- sowie des Schulministeriums und des Landes­sportbundes hatten sich für die drei überzeugen­den Konzepte der Schulen und ihrer Schulträger in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn ausgesprochen.
Die Gesamtschule Berger Feld genießt als Eliteschule des Fußballs einen sehr guten Ruf. Aber auch in den Sportarten Judo, Leichtathletik und Rudern bestehen intensive Kooperationen mit den Leistungssportvereinen der Region.
„Die Konzentration von Spitzensportstätten, erstklassigen Vereinen sowie der Dichte von Landes- und Bundesleistungsstützpunkten in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn zeigen die herausragenden Voraussetzungen für die Entwicklung einer zusätzlichen Förderung des Nachwuchsleistungssports“, sagte Schäfer. Die breite Unterstützung für die Sportschulen durch die Politik und den Sport in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn seien ein weiterer Garant für den Erfolg.
Wesentliche Elemente der Sportschulen sind motorische Tests, verbindliche fünf Stunden Sportunterricht in der Woche in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie eine gezielte, durch Übungsleiter und Trainer unterstützte sportmotorische Grundausbildung im Sportunterricht. Es werden nicht nur der Umfang und die Qualität des Sportunterrichts erhöht. Vermehrte Bewegungs- und Sportangebote außerhalb des Unterrichts sollen positive Effekte für die Leistungsbereit­schaft und Leistungsentwicklung, für das Schulklima und das Mitein­ander sowie für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken.

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