Schach-Mannschaftskampf
SV Horst-Emscher III - SC Schwarze Dame Osterfeld

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Sieg in Gelsenkirchen !

SV Horst-Emscher 31 III – SD Osterfeld I 2:6

Von Reinhard Gebauer

Kurz vor dem Saisonfinale in der Verbandsbezirksliga, Gruppe 4, gelang der ersten Mannschaft des SC Schwarze Dame Osterfeld ein schöner Auswärtserfolg in Gelsenkirchen. Auch die „Mittelachse“ (Arnold Bensch und Reinhard Gebauer) konnte endlich zwei volle Punkte zum Sieg der Mannschaft beisteuern.

Im Vorfeld gelang es Mannschaftsführer Reinhard Gebauer allerdings wieder nur, sieben statt der gewünschten acht Spieler zusammenzubekommen. Die Gründe für die Absagen der möglichen Reservespieler waren vielfältig: Muttertag, Geburtstag, Taufe, Urlaub, Abiturvorbereitung, mangelnde Spielstärke...

Doch auch die Gelsenkirchener hatten Probleme, eine vollständige Mannschaft aufzubieten: Sie traten mit nur sechs Spielern an. So stand es nach einer halben Stunden Karenzzeit zwei zu eins nach Punkten für die Osterfelder. Oliver Heisterkamp an Brett drei und Anton Bagaric an Brett sieben hatten kampflos gewonnen. Osterfeld musste Brett acht freilassen. Susanne Faustmann auf Seiten der Horster konnte sich über einen freien Nachmittag freuen.

An den verbliebenen fünf Brettern wurde jedoch hart gekämpft. Ein vom gegnerischen Mannschaftsführer vor Spielbeginn angebotenes Mannschafts-Remis (4:4) wurde abgelehnt.

Nach einer Stunde und 50 Minuten Spieldauer trennten sich Christoph Kyritsis und Fredi Malina an Brett 6 leistungsgerecht remis. Das Remis von Bruno Fiori, eine Stunde später, gegen Maxim Chamera an Brett 2 sicherte den Osterfelder Vorsprung.

Um 17.30 Uhr erhöhte Bernd Laudage an Brett 1 mit seinem Sieg über Karl Kneip auf 4:2 für SDO I.

Nun lag die Entscheidung über den endgültigen Ausgang des Mannschaftskampfes an der „Mittelachse“. Doch, anders als beim vorrangegangenen Spiel in Kirchhellen, konnten Reinhard Gebauer an Brett 4 gegen Ilja Nemoj (nach 4 Stunden, 53 Minuten) und Arnold Bensch an Brett 5 gegen Michael Ponto (nach 5 Stunden, 15 Minuten) jeweils den vollen Punkt gewinnen.

Reinhard Gebauer probierte – erstmalig im Mannschaftkampf – mit den schwarzen Steinen die „Laudage-Verteidigung“ (1. c6; 2. d6; 3. Sd7; 4. Dc7; 5. e5...) und hielt bis ins Mittelspiel eine solide und vorteilhafte Stellung. Doch, weil ein Remis nicht das Ziel war, öffnete er mit „f5“ das Zentrum und dachte sich im Angriff. Der Konter seines Gegners kam überraschend und galt dem eigenen König. Nur unter Preisgabe eines Bauern gelang es Gebauer, die Kontrolle über das Spiel wiederzuerlangen. Geschickt sperrte er die gegnerische Dame aus, fesselte den gegnerischen Turm gegen den König und konnte diesen mittels Zwischenschach des eigenen Turms sogar erobern. Nun galt es nur noch, zur Vermeidung jeglichen Gegenspiels (Dauerschach), den gegnerischen König bis zum Matt im Schach zu halten. Das gelang im 64. Zug.

Autor:

Reinhard Gebauer aus Oberhausen

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