Test für WM in Montpellier

Wertvolle internationale Erfahrungen sammelten die Rettungsschwimmer der DLRG Gelsenkirchen am Pfingstwochenende bei der fünftägigen Arena Rescue im französischen Montpellier, wo im kommenden Jahr auch die nächsten Weltmeisterschaften stattfinden werden. Insgesamt 44 Mannschaften und rund 350 Einzelstarter gingen dort bei dem stark besetzten Wettkampf in den Pool- und Openwater-Disziplinen ins Wasser.

Lara Schmalenstroer durfte sich hierbei über Platz zwei im Run-Swim-Run freuen: eine Kombinationsdisziplin aus 200 Metern Laufen 300 Metern Schwimmen und erneuten 200 Metern Laufen. Die amtierenden Landesmannschaftsmeisterinnen Verena Marquis, Marina Nass und Lara Schmalenstroer starteten für den westfälischen Landeskader. In der Puppenstaffel holte das Gelsenkirchener Trio , ergänzt um die Emsdettenerin Maren Westers, als beste deutsche Mannschaft Platz fünf in ihrer Paradedisziplin, der 4x50-Meter-Puppenstaffel. Mit ihrer Zeit von 1:33.95 Minuten wiederholten sie Ihre Leistung von den Landesmeisterschaften vor drei Wochen und lagen einen Platz vor der deutschen Nationalmannschaft (1:35,02 Min.). In der Gurtretter-Staffel wurden sie Zehnte (1:52,86), über die 5x50 m Hindernis siebte (2:08,02 Min.) Marquis und Nass wurden außerdem zusammen mit Judith Großeaschoff und Maren Westers dritte im B-Finale der Beach-Sprint-Staffel. Im Einzel absolvierte Marquis die 50 m Retten mit Flossen in 42,07 Sekunden als 22., Nass lag in 42,60 Sek. (26.) nur knapp dahinter. Schmalenstroer schwamm zwar den 200 m Super-Life-Saver in einer hervorragenden Zeit, wurde allerdings von den französischen Kampferrichtern disqualifiziert, die sich insgesamt gegenüber den deutschen Startern unverhältnismäßig streng gaben.

Robert Ortmann, der als jüngster Schwimmer für den NRW-Landeskader nominiert worden war, schwamm über die 200 m Hindernis eine hervorragende Zeit von 2:27,88 Minuten, verpasste als 45. von 75 Startern allerdings den Einzug ins Halbfinale. In der Puppenstaffel schwamm er zusammen mit Nils Seidel, Christian Watermann und Fabian Thorwesten auf Platz neun. Für Jan Lordieck, den fünften Gelsenkirchener im Bunde, ging es unterdessen vor allem darunter, erste Erfahrungen auf internationalem Parkett zu sammeln.

Autor:

Boris Spernol aus Gelsenkirchen

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