Zwölfjährige Zwillinge bestehen Braungurt-Prüfung

Hannah und Luisa Karlisch mit ihrem Prüfer Rainer Katteluhn. Die Gürtelfarbe der sympathischen Zwillinge wechselt nun von blau auf braun.
  • Hannah und Luisa Karlisch mit ihrem Prüfer Rainer Katteluhn. Die Gürtelfarbe der sympathischen Zwillinge wechselt nun von blau auf braun.
  • hochgeladen von Gabriele Walhöfer

Nachwuchsförderung im Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer

Hannah und Luisa Karlisch gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Sie machen fast alles gemeinsam, auch Karate. Und sie sind gut. Doppelt gut sozusagen. Jetzt traten sie zur Braungurt-Prüfung an und begeisterten ihren Prüfer, den Leiter des Karate-Dojos Gelsenkirchen-Buer, Rainer Katteluhn. Vor vier Jahren fing alles ganz harmlos an. Sie übten sich im heimischen Turnverein im Geräteturnen und Trampolin springen. Doch richtig begeistert waren sie nicht. In der gleichen Sporthalle trainierte nach den Turnern stets der Karate-Nachwuchs des Nachbarvereins. Sie sahen immer die Kinder in ihren weißen Anzügen und wurden neugierig. „Karate hatten wir bis dahin nur mal im Fernsehen gesehen“, erklären sie dazu, „das war viel spannender als Turnen, schon das Probetraining war super.“ Die Begeisterung ist ihnen noch heute anzumerken, wenn sie darüber sprechen. Und sie hat nicht nachgelassen. „Karate ist ein toller Sport. Da lernt man Disziplin, man lernt Kämpfen und sich zu wehren – außerdem findet man Freunde hier und es ist eine hervorragende Ablenkung vom Schulstress“, finden sie.

Seit vier Jahren trainieren sie nun zweimal wöchentlich Abwehr- und Angriffstechniken, den Wechsel von Anspannung und Entspannung, die richtige Atmung, das optimale Timing und die geliebte Kata, den Formenkampf. Der Fleiß wurde nun belohnt. Mit dem Bestehen der Braungurt-Prüfung absolvierten sie schon die siebte Karateprüfung und überschreiten damit die Schwelle von der Mittelstufe hin zur Oberstufe. Das weist sie als fortgeschrittene Schüler im Rangsystem aus mit schon gefestigten Fertigkeiten. Und ihre weiteren Ziele? „Der Schwarzgurt, ganz klar“, bekennen beide einmütig und streicheln dabei stolz ihre neuen Braungurte, die sie vorläufig mal abends mit ins Bett nehmen wollen. Den Schwarzgurt können die sympathischen Mädchen bei fleißigem Training frühestens in vier Jahren erreichen. Dann sind sie sechzehn Jahre alt und könnten die Prüfung zum Junior-Dan ablegen. Kurzfristiger wollen sie bei den im Juni stattfindenden Kara-Games, einem landesweiten Jugendturnier, deren Ausrichter ihr Heimatverein ist, ihr Bestes geben und wenn möglich jeweils eine Medaille gewinnen. Die beiden konnten bei etlichen vereinsinternen Turnieren bereits Platzierungen erringen, auf die sie sehr stolz sind. Bei den ersten Kara-Games im Vorjahr gehörten sie zu den erfolgreichsten Teilnehmern.

Hannah und Luisa besuchen derzeit die siebte Klasse des Max-Planck-Gymnasiums in Gelsenkirchen. Sie interessieren sich neben dem Karatesport für Sprachen, büffeln fleißig Latein und demnächst auch Italienisch. Aber es gibt auch Unterschiede. Hannah spielt Klavier während Luisa sich für Geige als ihr Instrument entschieden hat. Und dann gibt es da noch den großen Bruder Nico. Der ist schon fünfzehn, macht ebenfalls Karate und ist ein großer Fan seiner Schwestern.

Informationen zu den Trainingsmöglichkeiten im Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer sind unter www.karate-ge.de zu erhalten.

Gabriele Walhöfer

Autor:

Gabriele Walhöfer aus Gelsenkirchen

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