Eine großherzige Kaiserin aus Wattenscheid übergibt der Arche Noah eine Spende

Rosi von Truczynski übergibt zusammen mit ihrem Mann Willi den Spendenumschlag an Anja Dörner, Berichsleiterin der Arche Noah, Kurzzeiteinrichtung und Kinderhospiz
  • Rosi von Truczynski übergibt zusammen mit ihrem Mann Willi den Spendenumschlag an Anja Dörner, Berichsleiterin der Arche Noah, Kurzzeiteinrichtung und Kinderhospiz
  • hochgeladen von Wolfgang Heinberg

Rosi von Truczynski ist nicht nur im Namen adelig. In ihrem Wattenscheider Verein „Unser Alter Schützenverein 1788 Westenfeld e.V.“ ist sie die Kaiserin.

Wer zweimal hintereinander den Adler abschießt wird in der ehedem als Bürgerwehr gegründeten Gemeinschaft von dem Königinnenamt in den Kaiserinnenstand berufen. Das hat sie hinbekommen und überhaupt hat Rosi von Trucznynski als Schützin einen recht einmaligen Werdegang. Sie war die erste Frau in ihrer Gilde, die erste 1. Vorsitzende, die erste Königin und die erste Kaiserin. Eine steile Karriere in der männerdominierten Gruppierung.

Bei allen wehrhaften Attributen, die eine solche Schützenkaiserin verkörpert: Rosi von Truczynski hat ein großes Herz. Auf die Geschenke zum Amtsantritt vor zwei Jahren hat sie verzichtet. „Ich wollte nichts für mich. Ich habe direkt gesagt, ich will für die Kinder sammeln!“ Seitdem brachte sie zu jeder Sitzung ihr Arche-Noah-Spendenschwein mit, das jetzt geschlachtet wurde. 1.000 stolze Euro wechselten in der #ArcheNoahGelsenkirchen ihren Besitzer. Für diese besondere Idee und das lange Durchhalten unseren herzlichen Dank!

P.S.: Der Verein sucht Nachwuchs. Gerne auch Schützinnen, die der Kaiserin auf dem von ihr geebneten Weg nachfolgen mögen ;-) -mehr Infos finden Sie im Internet.

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