Welttreffen der Soroptimistinnen
Aktiv für die Frauen der Welt

Beeindruckend: Die Petronas Towers direkt am Convention Center, aber die Soroptimistinnen aus Gelsenkirchen reisten auch ins Hinterland und sahen idyllische Teeplantagen, den ältesten Dschungel der Welt und viele Tiere...
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Sie sind berufstätig, sie engagieren sich für die Rechte der Frauen und haben sich deshalb den Soroptimistinnen angeschlossen: Jutta Beyrow, Dr. Rosmarie Kötter (beide Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet), Dr. Monika Eickmeier (Club Gelsenkirchen-Buer) und Sabina Körner (Club Gelsenkirchen) reisten zum 21. Soroptimist International Weltkongress in Kuala Lumpur/Malaysien.

Bereits eine Woche vor dem Weltkongress starteten die vier Soroptimistinnen ihre weite Reise.

Georgetown auf der Insel Penang

Da das Land mehr als seine Hauptstadt Kuala Lumpur zu bieten hat, begannen sie ihre Tour in Georgetown auf der Insel Penang. Dort besuchten sie den größten buddhistischen Tempel – Kek Lok Si – Malaysiens und bummelten anschließend durch die für ihre Streetart bekannte Innenstadt.
Weiter ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die übrigens durchaus zu empfehlen sind, zu einem Abstecher in die Teeplantagen der Cameron Highlands. Spannend war die Weiterfahrt per Bus und (Lang-) Boot in den Taman Negara-Nationalpark. Die dreistündige Flussfahrt in den eineinhalb Meter breiten Booten, in denen immer zwei Personen nebeneinander auf dem Boden sitzen, ist für Europäer sehr aufregend, insbesondere wenn Wasserbüffel den Weg säumen. Der Dschungel ist mit seinen 130 Millionen Jahren das älteste Waldgebiet der Erde. Die Gelsenkirchenerinnen nahmen an verschiedenen Trekkingtouren teil und sahen neben zahlreichen Insekten und Affen auch einen Skorpion und eine Schlange. Bei 32 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent wurde jede Bewegung zu einer echten Herausforderung.
Danach ging es weiter zur letzten Etappe der Reise: Kuala Lumpur mit der 21. Soroptimist International Convention war das Ziel. Drei Tage lang tauschten sich 900 Soroptimistinnen aus 44 Ländern zu Themen wie Klimawandel, Menschenhandel, Altersarmut oder Beschneidungen von Mädchen aus. Der Leitspruch des Weltkongresses: „Soroptimistinnen ermöglichen eine nachhaltige Welt, globale Verbindungen und fähige Frauen“ war immer präsent. Es wurden mannigfaltige, internationale Aktionen und Projekte vorgestellt, so dass die vier Soroptimistinnen mit einem bunten Potpourri an Ideen in ihre Heimatclubs zurückkehren.

Malaysiens Königin eröffnete Kongress

Nicht unerwähnt bleiben sollte ein weiteres Highlight des Kongresses: die offizielle Eröffnungszeremonie durch die amtierende Königin von Malaysien. Die Königin, als Mitglied des ICWW – International Congress of working women – fühlt sich aufgrund der ähnlichen Tätigkeitsbereiche sehr mit Soroptimist International verbunden. Das Fazit der vier „besten Schwestern“ (sorores optimae) aus Gelsenkirchen: „Beim nächsten Weltkongress 2023 in Dublin sind wir wieder dabei!“ 

SI International

Soroptimist International (SI) ist eine Organisation berufstätiger Frauen. Mit rund 80.000 Mitgliedern und 3.000 Clubs in 132 Ländern will das globale Netzwerk das Leben von Frauen und Mädchen durch Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen zum Positiven verändern.
SI Deutschland hat 216 Clubs und über 6.600 Mitglieder. In Gelsenkirchen sind drei Clubs aktiv, die sich den unterschiedlichsten Themen wie die Rechte von Frauen und Mädchen, verstärkter Zugang zu Bildung, besserer Zugang zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Beseitigung jeglicher Form von Gewalt widmen.

Beeindruckend: Die Petronas Towers direkt am Convention Center, aber die Soroptimistinnen aus Gelsenkirchen reisten auch ins Hinterland und sahen idyllische Teeplantagen, den ältesten Dschungel der Welt und viele Tiere...
Die Gelsenkirchenerinnen Dr. Rosmarie Kötter, Jutta Beyrow, Sabina Körner, Dr. Monika Eickmeier (v. l.) beim Welttreffen der Soroptimistinnen in Kuala Lumpur.
Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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