Beet verbindet Menschen
Blumen für alle

Helfer vom Arzt Mobil und weitere freiwillige Helfer nahmen bei sonnigem Wetter den Spaten in die Hand.
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  • Helfer vom Arzt Mobil und weitere freiwillige Helfer nahmen bei sonnigem Wetter den Spaten in die Hand.
  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Nikola Leinweber

Wohnungslose, Suchtkranke und Mitarbeiter des Arzt Mobils Gelsenkirchen legten gemeinsam Hand an und bepflanzten im Rahmen des Projektes "Verwurzelt" ein neun Quadratmeter großes Blumenbeet in der Neustadt.

"Verwurzelt" ist dabei Teil der stadtweiten Aktion "...weil es unsere Stadt ist!". Bürger und chronisch Suchterkrankte in Gelsenkirchen sollen gleichermaßen an einem schönen Stadtbild arbeiten.
Die Idee holten sich die Mitarbeiter des Arzt Mobils bei einer Fortbildung in Aachen. Dort entdeckten sie das Projekt "Queerbeet" der Suchthilfe Aachen, das zum Ziel hat, den Suchtkranken Verantwortung zu übertragen. "Wir fragten uns: Wie können wir das für Streetwork runterbrechen?", sagt Cornelia Müller, Streetworkerin bei der Caritas. "Am besten so, dass es zur Klientel von Gelsenkirchen passt." Gemeinsam mit der Unterstützung der Stadt mit dem Referat für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, vom Präventionsrat Gelsenkirchen (PräGE) und von Gelsendienste konnte das Projekt schließlich geplant und realisiert werden.

Auch Jugendliche halfen mit

Auch der Förderkorb Gelsenkirchen half bei der Bepflanzung mit. "Mit unserem 'Come In'-Projekt helfen wir entkoppelten Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren", erklärt Susan Schenitzki vom Förderkorb. "Sie hatten die Ansicht, dass ihre Mitbestimmung nichts nutzen würde." Deshalb wurden die Jugendliche mit in das Projekt einbezogen und konnten das Beet maßgeblich mitgestalten. "Und es hat ihnen gefallen, sich einzubringen", so Schenitzki.
Insgesamt 49 Pflanzen wurden von Gelsendienste gespendet, die nun die Bochumer Straße vor dem Gebäude der Bundespolizei optisch aufwerten. "Es sind noch Schilder am Beet geplant, die zeigen, was das hier für ein Projekt ist, wer dafür verantwortlich ist und welche Unterstützer es gibt", erklärt Cornelia Müller. Außerdem gebe es ein zweites Beet, das in naher Zukunft noch bepflanzt werde: "Im Norden auf der Hochstraße, gegenüber der Caritas."
Die beiden Beete sollen dann in Zukunft auch der Verantwortung Gelsenkirchener Bürger übertragen werden. Besonders ambitionierte Gelsenkirchener können sich als "Beetpaten" bewerben und sich um die Instandhaltung und Bewässerung kümmern.

Teil werden:

  • Egal ob als Beetpate, Verein oder Institution: Jeder kann Teil des Projektes werden. Wer Interesse hat, kann sich unter folgenden Kontaktdaten beim Arzt Mobil melden:
  • Arzt Mobil Gelsenkirchen e.V., Caubstraße 28, 45881 Gelsenkirchen;
  • Telefon 1656979;
  • E-Mail willkommen@arztmobil-gelsenkirchen.de. 
Helfer vom Arzt Mobil und weitere freiwillige Helfer nahmen bei sonnigem Wetter den Spaten in die Hand.
Am Ende der Pflanzaktion ist eine kleine grüne Insel zu bewundern.
Autor:

Nikola Leinweber aus Gelsenkirchen

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