Rotthauser Netzwerk informiert sich über Flüchtlinge

Gelsenkirchens Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schroer gab bei Treffen des Rotthauser Netzwerkes Einblick in ihre Biografie und Informationen zur Demonstration der „Rechten“ am kommenden Freitag.
  • Gelsenkirchens Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schroer gab bei Treffen des Rotthauser Netzwerkes Einblick in ihre Biografie und Informationen zur Demonstration der „Rechten“ am kommenden Freitag.
  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Silvia Dammer

Zwei große Themen standen auf dem jüngsten Treffen des Rotthauser Netzwerkes auf dem Programm.

Dazu hatten sich die Rotthauser die Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schroer, Klaus Nadolny von der hiesigen Wohnungsbaugesellschaft und die Sozialdezernentin der Stadt, Karin Welge eingeladen.

Nachdem die Polizeipräsidentin den zahlreichen Zuhörern Einblick in ihre Biografie gegeben hatte, ging es um den für den 1. Mai geplanten Aufmarsch der „Rechten“. Die Demokratische Initiative, ein breites überparteiliches Bündnis von 23 Organisationen, Parteien, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden in der Stadt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Frank Baranowski, hatte in einem Brief an die Polizei angeregt, die Demonstration zu verbieten. Dagegen, so die Polizeipräsidentin, habe man laut Grundgesetz keine Handhabe. Außerden habe die „Rechte“ zahlreiche Umzüge in unterschiedlichen Städten angekündigt, um Verwirrung zu stifften. Positiv sei, dass der Widerstand aus Gelsenkirchen dazu führt, dass die Demonstration von Essen nach Gelsenkirchen wahrscheinlich nicht stattfindet.

Zum Thema Wohnungen für Kriegsflüchtlinge informierte die Sozialdezernentin Welge, dass dafür in Rotthausen von der GfW neun Wohnungen zur Verfügung gestellt würden. In der ganzen Stadt seien es insgesamt 40. Zu diesem Tagesordnungspunkt gab es rege Diskussion. Anwohner, die mit EU-Migranten schlechte Erfahrungen gemacht hatten sahen mit dem Zuzug der neun Flüchtlings-Familien Ordnung und Sicherheit in ihrem Wohngebiet in Gefahr. Diese Ängste versuchte die Sozialdezernentin aus dem Weg zu räumen.

Autor:

Silvia Dammer aus Hagen

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