Talentscouts
Talente fördern

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Gussstahlwerks an der Bochumer Straße werden heute Talentscouts ausgebildet.
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  • Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Gussstahlwerks an der Bochumer Straße werden heute Talentscouts ausgebildet.
  • Foto: Gerd Kaemper
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In Deutschland entscheiden oftmals nicht vorhandene Talente über den Bildungsweg, sondern die familiären Hintergründe. Hier setzt das NRW-Talentscouting an. Ein zentrales Ziel des Programms ist es, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen – unabhängig vom Einkommen, Bildungsstand oder Nachnamen der Eltern.

Talentierte Jugendliche aus weniger privilegierten Verhältnissen werden ermutigt, sich ein Studium oder eine Berufsausbildung zuzutrauen, und dabei unterstützt, diesen Weg erfolgreich zu begehen.
Aktuell beraten mehr als 70 NRW-Talentscouts an über 370 Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien über 17.000 junge Talente auf ihrem Weg in eine Ausbildung oder ein Studium bis zum Job.
Im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) bietet das NRW-Zentrum für Talentförderung berufsbegleitende Qualifizierungen zum zertifizierten NRW-Talentscout an. Die Zertifikatsverleihung findet 2019 offiziell zum dritten Mal im NRW-Zentrum für Talentförderung der Westfälischen Hochschule statt.
Nun wurde 30 NRW-Talentscouts das Zertifikat durch Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, übergeben.
Die neuen Talentscouts nehmen am NRW-Talent-scouting der beteiligten Partnerhochschulen aus Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr und Wuppertal teil. Insgesamt wurden damit bereits über 100 Teilnehmer zum zertifizierten NRW-Talentscout im NRW-Zentrum für Talentförderung qualifiziert.
Daneben steht externen Talentfördernden die Qualifizierung nach Rücksprache offen.

Stadt Gelsenkirchen hat eigene Talentscouts

Die Stadt Gelsenkirchen geht neue Wege in der Nachwuchsgewinnung. Als erste Kommune in NRW lässt sie im Gelsenkirchener NRW-Zentrum für Talentförderung der Westfälischen Hochschule zwei Beschäftigte zu Talentscouts ausbilden. Chris Barkhofen hat sein Zertifikat bereits Mitte Juli erhalten und darf sich jetzt offiziell NRW-Talentscout nennen. Lisa Behrendt durchläuft derzeit die Qualifizierung und bekommt ihr Zertifikat voraussichtlich im kommenden Jahr verliehen.

Hintergrund

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) stellt dafür bis 2020 jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Im Herbst 2016 wurde das Talentscouting auf Hochschulen in ganz NRW ausgeweitet. Aktuell beteiligen sich 17 NRW-Hochschulen an dem Programm (Hochschule Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Fachhochschule Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West, Westfälische Hochschule, Fachhochschule Aachen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Technische Hochschule Köln, Universität zu Köln, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (stellvertretend für den Hochschulverbund Campus.OWL mit der Universität Bielefeld, Fachhochschule Bielefeld und Universität Paderborn) und Bergische Universität Wuppertal).
Eine Jury wählte diese Hochschulen in einem landesweiten Ausschreibungsverfahren aus. Weitere Informationen zum NRW-Talentscouting gibt es unter www.nrw-talentzentrum.de.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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