Stadterneuerungsgebiet Hassel, Westerholt, Bertlich
Die neue Zeche Westerholt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt wurden bereits die beiden Torhäuser im Rahmen des Projekts „Energielabor Ruhr“ energetisch saniert. Sie werden als Infocenter für das interkommunale integrierte Handlungskonzept Hassel.Westerholt.Bertlich und als Sitz der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt genutzt.
  • Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt wurden bereits die beiden Torhäuser im Rahmen des Projekts „Energielabor Ruhr“ energetisch saniert. Sie werden als Infocenter für das interkommunale integrierte Handlungskonzept Hassel.Westerholt.Bertlich und als Sitz der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt genutzt.
  • Foto: Gerd Kaemper
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„Zwei Städte – ein Ziel“, unter diesem Motto arbeiten die Städte Herten und Gelsenkirchen im Stadterneuerungsgebiet Hassel, Westerholt, Bertlich eng zusammen. Die Zeche Westerholt ist der Mittelpunkt des Gebiets und war für beide Städte ein wichtiger Arbeitgeber.

Nun soll mit der RAG Montan Immobilien GmbH (RAG MI) gemeinsam die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH gegründet werden. Anteilseigner sollen die beiden Städte und die RAG MI mit einem Geschäftsanteil von je einem Drittel werden. In Gelsenkirchen stand die geplante Gründung auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung. Der Rat der Stadt gibt am Donnerstag, 13. Februar, sein Votum ab.
Die Aufgaben der Entwicklungsgesellschaft sind die Entwicklung und Vermarktung der Flächen der ehemaligen Schachtanlage Westerholt 1/2 in Gelsenkirchen und Herten sowie angrenzender Flächen. So bündeln die drei Partner ihre Kräfte unter dem Dach einer gemeinsamen Gesellschaft.
Grundlage der Entwicklung und Vermarktung der Flächen ist ein unter Beteiligung der Bürger entwickelter Masterplan für die Neue Zeche Westerholt.
Dabei wird auch an Projekte der Stadterneuerung wie dem neuen Stadtteilpark Hassel auf dem ehemaligen Kokereigelände Hassel angeknüpft. Im wahrsten Sinne erfahrbar werden die Entwicklungen auf den ehemaligen Zechen- und Kokereiarealen künftig auf dem Radweg "Allee des Wandels". Die Allee verbindet jetzt bereits den Standort der ehemaligen Zeche Ewald in Herten mit dem neuen Gewerbestandort Schlägel & Eisen auf dem einstigen Zechenareal in Westerholt.

Torhäuser werden schon genutzt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt wurden bereits die beiden Torhäuser im Rahmen des Projekts „Energielabor Ruhr“ energetisch saniert. Sie werden als Infocenter für das interkommunale integrierte Handlungskonzept Hassel.Westerholt.Bertlich und als Sitz der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt genutzt.
Laut Masterplan wird im Stadtquartier „Neue Zeche Westerholt“ ein interkommunaler Gewerbestandort mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen entstehen. Daneben wird sich ein Wohngebiet entwickeln und die Innenstadt von Westerholt abgerundet.
Die Grundlage der Entwicklung bilden die Themenbereiche Klima, Energie und Nachhaltigkeit, die bereits im Energielabor Ruhr begonnen wurden.
Als Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt ist Bernd Lohse vorgesehen. Er ist derzeit Projektleiter bei der RAG Montan Immobilien und war bereits an der Entwicklung des Zukunftsstandortes Ewald in Herten, von Schlägel & Eisen in Herten-Langenbochum sowie dem Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken beteiligt.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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