Besuch bei einem Spargelbauern im Emsland

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Meppen: Außengebiet | Am driten Tag unsere Radtour durch das Emsland führte uns unser Weg zu einem Spargelbauern, der uns erklärte, wie er den Spargelanbau auf seinem Gelände betrieb. Seine Erläuterungen gebe ich hier, natürlich stark gekürzt wieder:
Spargelanbau gelingt am besten in lockerem, sandigen, nicht zu feuchten Boden.
Zur Anlage der Spargelbeete hebt man vor dem Winter eine Art Graben von ca. 30 cm aus und arbeitet Dünger unter. Im Frühjahr werden ein- bis zweijährige Spargelpflanzen eingesetzt. Diese werden mit Erde bedeckt. Im Herbst werden die Stängel abgeschnitten und beseitigt, um Krankheitserregern die Grundlage zu entziehen. Im nächsten Frühjahr wird der Graben vollständig mit Erde angefüllt.
Im dritten Jahr kann der Spargelbauer über dem Pflanzgraben einen ca. kniehohen Wall errichten und kann anschließend mit der Ernte beginnen.
Wenn im Frühjahr die Spargeltriebe die Dammkrone durchbrechen, werden sie bis zu 25 cm ausgegraben und am unteren Ende mit einem Stechmesser abgeschnitten. Diese Arbeit wird bis heute noch meistens in Handarbeit verrichtet. Nach dem „Stechen“ wird das entstandene Loch wieder aufgefüllt und die Oberfläche geglättet, um das Austreiben weiterer Triebe besser erkennen zu können. Die Spargelfelder werden zweimal am Tag (morgens und abends) nach austreibenden Spargeln abgesucht.

Nach diesem allgemeinen Überblick durften wir selbst in ganz praktischer Weise Erfahrungen mit dem Spargelstechen sammeln.
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6 Kommentare
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Werner Rhinow aus Bochum | 07.06.2018 | 14:08  
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Uwe Schönberger aus Gelsenkirchen | 07.06.2018 | 15:13  
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Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 07.06.2018 | 18:13  
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Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 07.06.2018 | 18:14  
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Ulrike von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 08.06.2018 | 22:27  
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Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 09.06.2018 | 09:15  
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