SPD-Fachpolitiker begrüßen Modellversuch zum Sozialticket

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SPD-Sozialpolitiker Axel Barton (Foto: SPD- Ratsfarktion Gelsenkirchen)
Gelsenkirchen: SPD - Ratsfraktion | Die SPD-Sozialpolitiker Lutz Dworzak und Axel Barton sowie die sozialdemokratischen Ver-treter in den Aufsichtsräten der beiden Verkehrsbetriebe BOGESTRA und Vestische, Marg-ret Schneegans und Frank Dupont begrüßen einhellig die jetzt gefundene Lösung in der Frage der Einführung eines Sozialtickets auf VRR-Ebene und sprechen sich für die Teil-nahme Gelsenkirchens am Modellversuch aus.

„Gerade weil wir die Struktur unserer Stadt kennen, war es immer unser Ziel, das Mobilitätsange-bot gerade für sozial schwächer gestellte Menschen zu verbessern. Dieses Ziel aber in Einklang mit unserer Haushaltssituation zu bringen, es gerecht zu gestalten und dabei auch die Situation der Verkehrsunternehmen im Blick zu behalten, war die Herausforderung, der wir uns zu stellen hatten,“ so Lutz Dworzak.
Axel Barton weist ergänzend auf die Landespolitik hin, die mit geholfen habe, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. „Dabei waren die haushaltsrechtliche Klarstellung des Innenministers be-züglich der Teilnahme von Haushaltssicherungsgemeinden und die Aussage des Verkehrsminis-ters zur Kostenneutralität für Gelsenkirchen sicher mit entscheidend, dass die letzten Hürden ge-nommen werden konnten.“

Aus der Perspektive der Verkehrsunternehmen betonen Margret Schneegans und Frank Dupont vor allem, dass der Modellversuch belastbare Daten liefern wird.
„Bisher,“ so Margret Schneegans, „ gibt es sehr unterschiedliche Modellrechnungen auf der Basis von Erfahrungswerten, Schätzungen oder Marktforschungsdaten. Mit dem Modellversuch erhalten wir erstmals echte Daten zur Nachfrage und zu den Kosten. Das wird dann die endgültige Ent-scheidungsfindung auf eine sicherere Grundlage stellen.“

Darüber hinaus ist durch die finanzielle Ausstattung des Versuches davon auszugehen, dass es nicht zu Mehrkosten kommen wird. „Das ist sowohl für die Kommunen als auch für die Verkehrs-unternehmen ein entscheidender Faktor,“ stellt Frank Dupont fest. „Weder die Städte und Ge-meinden noch die Verkehrsunternehmen können größere Defizite verkraften und ein Ausgleich über zusätzliche Belastungen für die Arbeitnehmer/innen oder höhere Fahrpreise für alle anderen Fahrgäste ist aus unserer Sicht nicht vertretbar.“
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Hans-Jörg Wiezorek aus Duisburg | 22.08.2011 | 20:41  
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