Gefährliche "Stahlkrampen"; Polizei sucht Zeugen

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Diese Krampen wurden in beiden Fällen bei den Opfern in Ückendorf gefunden. Kann jemand etwas zu diesem Stück sagen? (Foto: Polizei-GE)
Gelsenkirchen: Ückendorf |

Am Samstag, 2. Dezember, parkte ein 66-jähriger Gelsenkirchener gegen 19 Uhr seinen Wagen auf der Ückendorfer Straße vor einem Imbiss. Als er um circa 19.30 Uhr wieder in sein Auto stieg und losfuhr, stellte er fest, dass der Wagen stark nach links zog und auf einen ihm entgegenkommenden Bus zusteuerte.

Der Gelsenkirchener bremste stark und konnte einen Zusammenstoß mit dem Bus verhindern. Als er ausstieg, stellte er fest, dass beide Vorderreifen seines Wagens luftleer waren. In den Reifen steckten sogenannte "Krähenfüße" oder "Krampen" aus Stahl.
Am Montag, 4. Dezember, gegen 7 Uhr startete ein 50-jähriger Gelsenkirchener mit einem Lkw am Exterbruch in Ückendorf und fuhr durch das Stadtgebiet nach Horst. Hier machten ihn Passanten auf ein beschädigtes Vorderrad seines Lkw aufmerksam. In dem beschädigten Reifen wurden ebenfalls drei Krampen gefunden.
In beiden Fällen handelt es sich vermutlich um Eigenproduktionen, die durch einen oder mehrere Unbekannte ausgelegt wurden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den"Krampen und/oder dem Hersteller und/oder der oder den Personen machen können, sie ausgelegt haben.

Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 365 - 6240 (Verkehrskommissariat) oder - 2160 (Leitstelle). Da nicht auszuschließen ist, dass der oder die Täter weitere Krampen auslegen könnten, appelliert die Polizei an alle Bürger, vor allem im Ortsteil Ückendorf, vor dem Losfahren intensiv nach derartigen Gegenständen rund um die Räder des Fahrzeugs zu schauen und sich bei verdächtigen Feststellungen direkt an die Polizei zu wenden.
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Uwe Schönberger aus Gelsenkirchen | 09.12.2017 | 14:59  
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