UPDATE: Gevelsberger Gastromeile ein voller Erfolg
Lachen, Leben, Gevelsberg

Die Unterzeichnung der „Gevelsberger Erklärung“ mit Bürgermeister Claus Jacobi, René Röspel (MdB, SPD), Hubertus Kramer (MDL, SPD), Hagens Oberbürgermeister Erik Olaf Schulz (parteilos), der Ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann (parteilos), Sprockhövels Beigeordnetem und Bürgermeisterkandidat von SPD, FDP und WfS, Volker Hoven (SPD), VHS-Direktor Achim Battenberg und dem stellv. Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Westfalen, Lars Martin. Foto: Pielorz
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  • Die Unterzeichnung der „Gevelsberger Erklärung“ mit Bürgermeister Claus Jacobi, René Röspel (MdB, SPD), Hubertus Kramer (MDL, SPD), Hagens Oberbürgermeister Erik Olaf Schulz (parteilos), der Ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann (parteilos), Sprockhövels Beigeordnetem und Bürgermeisterkandidat von SPD, FDP und WfS, Volker Hoven (SPD), VHS-Direktor Achim Battenberg und dem stellv. Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Westfalen, Lars Martin. Foto: Pielorz
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Der erste Tag der Gevelsberger Gastromeile vor dem Hintergrund der "Gevelsberger Erklärung" - was für ein Erfolg! Supertolles Sommerwetter, fast zwanzig mitmachende Gastronomiebetriebe, die ihre Außenflächen erweitern durften. Eine für den Verkehr gesperrte Mittelstraße und mittendrin ein "junger Mann mit einem Bollerwagen", der Desinfektionsmittel verteilte. Dieser Satz fiel in der Live-Berichterstattung des WDR über die Gevelsberger Gastromeile und mit dem jungen Mann ist Bürgermeister Claus Jacobi (48, SPD) gemeint, der mit der Sonne um die Wette strahlte. Am zweiten Tag war das Wetter zwar ab dem Nachmittag nicht mehr schön, aber trotzdem war die Meile gut gefüllt und es gab viele positive politische Stellungnahmen und die Unterzeichnung der „Gevelsberger Erklärung“ auf dem Buteraplatz.
Claus Jacobi war an beiden Tagen auf der Gevelsberger Einkaufsmeile unermüdlich unterwegs und versorgte an Tag 1 zunächst die Betriebe vor Ort mit weiteren Hygienemitteln. Immer wieder hatte er aber auch Zeit für ein Gevelsberger Pläuschchen - gesichtet wurde übrigens auch sein Gegenkandidat Felix Kessler, der extra aus Troisdorf bei Bonn (seinem Wohnort) angereist war. Die Gevelsberger Bürger sparten nicht mit Lob - sehr gut kam die Veranstaltung in Corona-Zeiten an. Denn auch, wenn man es manchmal wirklich vergessen konnte, die Pandemie war optisch präsent: Sicherheitsabstände, Masken bei der Bedienung, Security und das Ordnungsamt, die über die Mittelstraße wanderten.

Politiker unterzeichnen Gevelsberger Erklärung

Doch alle waren einfach nur eines: glücklich. Am Sonntag dann das Treffen der (Kommunal)Politiker auf dem Buteraplatz und die Unterzeichnung der „Gevelsberger Erklärung“. Sie fordert von Land und Bund einen Rettungsschirm für die von Corona und dem wochenlangen Lockdown gebeutelte Gastronomie. In Gevelsberg zeigte das Stadtoberhaupt einmal mehr, dass neben solchen Forderungen auch das kommunale Engagement nicht zu kurz kommen darf. Vor Ort waren auf Einladung von Bürgermeister Claus Jacobi unter anderem René Röspel (MdB, SPD), Hubertus Kramer (MDL, SPD), Hagens Oberbürgermeister Erik Olaf Schulz (parteilos), die Ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann (CDU), Sprockhövels Beigeordneter und Bürgermeisterkandidat von SPD, FDP und WfS, Volker Hoven (SPD), aber auch VHS-Direktor Achim Battenberg und der stellv. Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Westfalen, Lars Martin. Aus der Nachbarstadt Schwelm war niemand vor Ort. Die Anwesenden würdigten die gelungene Aktion und die Politiker setzten unter den interessierten Blicken Gevelsberger Bürger ihre Unterschrift unter das Papier für Hilfen von Land und Bund für die Gastronomie. An die Bürger richtete Claus Jacobi dann auch das Wort. „Heute applaudiert die Politik den Bürgern, denn sie haben gezeigt, dass eine solche Aktion unter vollständiger Ausschöpfung des Rechtsrahmen möglich ist und sich alle diszipliniert an die Vorgaben halten.“ Das sieht auch der Vertreter der DEHOGA, Lars Martin, so. „Hier in Gevelsberg wurde ein maßgebliches Zeichen gesetzt. Ein Zeichen der Hoffnung. Unsere Umfragen in der Vergangenheit zeigen, dass die Mehrheit der Betriebe nur noch einen Umsatz zwischen zwanzig und fünfzig Prozent macht. Die Einhaltung der Abstandsflächen kostet Kapazitäten. Hinzu kommen höhere Kosten für die zu erfüllenden Auflagen. Das ist ein Gastronomieerlebnis, welches wir so noch nicht kennen. Diese Aktion in Gevelsberg macht deutlich, wie man helfen kann. Für wachsende Umsatzzahlen in der Branche kann beispielsweise in der Außengastronomie eine – möglichst unbürokratische – Ausweitung von Nutzungsflächen sorgen. Ebenso hilfreich ist ein Wegfall von Nutzungsgebühren und dies nach Möglichkeit dauerhaft.“
Bürgermeister Claus Jacobi ergänzt: „Wenn man ein Interesse daran hat, dass es im nächsten und übernächsten Sommer noch Restaurants und Cafés in den Innenstädten gibt, dann muss man Formate finden, wie der Umsatz in den Betrieben wieder gesteigert werden kann.“ Das ist an diesem Wochenende in Gevelsberg gelungen und soll auch eine Wiederholung finden.
In Gesprächen mit Besuchern gewann man den Eindruck, sie wollten "Danke" sagen für den Mut und das Vertrauen des Gevelsberger Bürgermeisters in das Verhalten seiner Bürger. „Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann ist die, dass man Vertrauen zu ihm habe“ (Martin Luther King).

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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