Wohnungsbrand in Gladbeck-Mitte
Feuerwehr rettet Menschen aus brennendem Haus

Mit einer Drehleiter konnte die Feuerwehr zu der brennenden Dachgeschosswohnung vordringen. Foto: Feuerwehr
  • Mit einer Drehleiter konnte die Feuerwehr zu der brennenden Dachgeschosswohnung vordringen. Foto: Feuerwehr
  • hochgeladen von Oliver Borgwardt

Ein nächtlicher Wohnungsbrand an der Straße "Am Sägewerk" hätte fast Menschenleben gekostet. Zum Glück war die Feuerwehr rechtzeitig zur Stelle.

Am Montag (6. September) wurde um 23.38 Uhr die Feuerwehr Gladbeck zu einem gemeldeten Wohnungsbrand auf der Straße "Am Sägewerk" alarmiert. Durch die Kreisleitstelle Recklinghausen wurden daraufhin gemäß dem Stichwort "Wohnungsbrand" der hauptamtliche Löschzug, die ehrenamtliche Einheit Süd, eine zusätzliche Drehleiter der Einheit Nord, sowie Kräfte des Rettungsdienstes entsandt.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im Dachgeschoss des Gebäudes und aus den benachbarten Wohnungen drang starker Brandrauch. Das Feuer drohte auf den gesamten Dachstuhl überzugreifen. Der Einsatzleiter forderte umgehend weitere Kräfte an und leitete vor Ort die erste Menschenrettung mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein.

Personen aus Brandrauch gerettet

Im Treppenraum vor der Brandwohnung wurde eine Person im Brandrauch aufgefunden und konnte durch den vorgehenden Trupp gerettet werden, eine weitere Person wurde aus der stark verrauchten benachbarten Wohnung gerettet. Beide geretteten Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Bewohner der restlichen Wohnungen konnten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr unbeschadet verlassen.

Durch einen kombinierten Innen-/ Außenangriff über eine Drehleiter und einen Trupp im Gebäude konnte der Brand bekämpft werden, eingesetzt wurden hier zwei C-Hohlstrahlrohre. Der direkt angrenzende Dachstuhl des Nachbarhauses wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf eine Brandausbreitung während des gesamten Einsatzes kontrolliert. Das Gebäude ist aktuell durch das Brandereignis nicht bewohnbar.

An der Einsatzstelle waren der hauptamtliche Löschzug, die Einheiten "Nord" und "Süd" der Freiwilligen Feuerwehr Gladbeck, drei Rettungswagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge tätig. Der örtliche Rettungsdienst erhielt dabei Unterstützung aus den Städten Gelsenkirchen, Herten und Dorsten. Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde durch eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr mit einem zusätzlichen Führungsdienst während des Einsatzes sichergestellt. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Autor:

Oliver Borgwardt aus Dorsten

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