250 Kg Fliegerbombenentschärfung am Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Kampfmittelräumer Uwe Pawlowski und sein Team waren gegen 14.30 Uhr erleichtert

Sichtlich erfreut wirkt der Gladbecker Kampfmittelräumer Uwe Pawlowski vom Kampfmittelräumdienst Arnsberg, nachdem er die erfolgreiche Demontage des Aufschlagszünders in Händen hält und so bei den Bürgern und allen Beteiligten für Erleichterung sorgte. FETTES DANKE !!!
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  • Sichtlich erfreut wirkt der Gladbecker Kampfmittelräumer Uwe Pawlowski vom Kampfmittelräumdienst Arnsberg, nachdem er die erfolgreiche Demontage des Aufschlagszünders in Händen hält und so bei den Bürgern und allen Beteiligten für Erleichterung sorgte. FETTES DANKE !!!
  • Foto: Stadtspiegel/Kariger
  • hochgeladen von Wolle Gladbeck

Gladbeck, 09. 02. 2019 - Gegen 14.00 Uhr konnte nach Evakuierung in einem Umkreis von ca. 250 Metern um die Bombenfundstelle an der Christuskirche in Stadtmitte mit der Entschärfung einer 5-Ztr.-Fliegerbombe durch Kampfmittelräumer Uwe Pawlowski und seinem Team begonnen- und gegen ca. 14.30 Uhr erfolgreich beendet werden.

Um die Ost-Außenseite des Barbara-Hospitals nicht räumen zu müssen, wurden faltbare, faserverstärkte Polyester-Wassertanks in 4 Containern mit je 25.000 Ltr. Wasser gefüllt und als möglichen Bomben-Splitterschutz in Richtung Krankenhaus aufgestellt. Die Feuerwehr befüllte die Tanks am Tag vor der Entschärfung und entsorgten das Wasser nach erfolgreicher Entschärfung wieder in die Gully-Kanalisation. Im Nachhinein stellte sich fest, dass einer der elastischen Wasser-Falttanks im Container statisch gesehen die seitliche Trapezblechwandung etwas nach außen drückte. So 25 Tonnen Wasser können im Beutel schon ordentlich drücken.

Bereits beim Bau des Dietrich-Bonhoeffer-Haus an der Christuskirche muss man sich einst um mögliche Blindgänger entweder weniger intensiv gekümmert haben, oder man war damals technisch noch nicht so modern aufgestellt, Bomben zu orten, sonst hätte der Blindgänger neben dem hinteren Treppenaufgang in ca. 1,50 m Tiefe schon damals auffallen müssen.

Unzählige Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr mussten eigentlich Wirkung zeigen und doch gab es einen Einzelfall, wo letztendlich jemand erst unter Verstärkung und Hilfe der Polizei seine Wohnung aus Sicherheitsgründen verließ.
Absperrposten an 16 verschiedenen Zugangsstellen im 250 mtr. Radius-Sperrgebiet, bzw. an den Zugangswegen zum Fundort versorgte die Feuerwehr mit Brötchenplatten und reichhaltigen Getränken.
Das DRK war mit 46 Kräften im Stadtgebiet unterwegs, leisteten Hilfe bei der Evakuierung zur Beförderung von Personen mit ihrem umfangreichen Fahrzeugpark und waren ebenso auch an der Sammelstelle im Café der Stadtbücherei zur Personenbetreuung eingesetzt, wobei sie 6 Helfer/innen aus einer Nachbarstadt zur Verstärkung begrüßen konnten.

Fotos: Kariger

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