Dachgeschosswohnung in Gladbeck brannte völlig aus - Bewohner erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung
Schaden wird auf mindestens 80.000 Euro geschätzt - Brandursache ist bislang unbekannt

Auch von einer Drehleiter aus bekämpfte die Gladbecker Feuerwehr am Sonntagmittag den Brand, der in einer Dachgeschosswohnung in einem Miet- und Geschäftshaus am Willy-Brandt-Platz gegenüber dem Rathaus ausgebrochen war.
  • Auch von einer Drehleiter aus bekämpfte die Gladbecker Feuerwehr am Sonntagmittag den Brand, der in einer Dachgeschosswohnung in einem Miet- und Geschäftshaus am Willy-Brandt-Platz gegenüber dem Rathaus ausgebrochen war.
  • Foto: Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Gladbeck. Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr am Sonntag, 4. November, kurz vor 11 Uhr zum Willy-Brandt-Platz in Stadtmitte aus.

In einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus an der Nordseite des Platzes war in der Küche einer Dachgeschosswohnung ein Brand ausgebrochen, der sich, trotz der Löschversuche des Wohnungsmieters, ausbreitete. Der Mann zog sich dabei Brandverletzungen zu und erlitt auch eine Rauchgasvergiftung. Der Mieter wurde daher nach einer notärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die übrigen Hausbewohner konnten von der Feuerwehr unverletzt ins Freie geleitet werden.

Der eigentliche Brand wurde von Einsatzkräften unter Atemschutzgeräten im Gebäudeinneren als auch von einer Drehleiter auf der Frontseite des Gebäudes mit Wasser bekämpft. Auch im rückwärtigen Bereich des Gebäudes wurde eine zweite Drehleiter in Stellung gebracht. Der Feuerwehr gelang es jedoch, eine Ausbreitung des Brandes auf den Dachstuhl sowie die benachbarten Gebäude zu verhindern.

Gegen 13.30 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die die Ermittlungen betreffs der Brandursache übernahm. Bislang liegen aber keine entsprechenden Erkenntnisse vor.

Die Brandwohnung wurde komplett zerstört, der Schaden dürfte alleine hier bei rund 80.000 Euro liegen. Aber auch das Gebäude selbst wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen, weshalb die übrigen Bewohner aufgefordert wurden, zumindest für eine Nacht andernorts eine Bleibe aufzusuchen.

Erst, nachdem ein Gutachter das Gebäude intensiv in Augenschein genommen hatte, konnte am Montag für die übrigen Mieter "Entwarnung" gegeben werden. Da der Brand keine schwere Schäden an der Statik des Hauses angerichtet hat, konnte diese Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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