Straßensperrungen und Wohnungs-Evakuierungen in Brauck
Undichter Gas-Kesselwagen sorgte für stundenlangen Einsatz der Gladbecker Feuerwehr

Über 19 Stunden erstreckte sich der Gefahrgut-Einsatz in Brauck. Vor Ort stellten Kräfte der Feuerwehr Gladbeck den Brandschutz sicher.
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  • Über 19 Stunden erstreckte sich der Gefahrgut-Einsatz in Brauck. Vor Ort stellten Kräfte der Feuerwehr Gladbeck den Brandschutz sicher.
  • Foto: Braczko
  • hochgeladen von Uwe Rath

Ein Leck in einem mit flüssigem Propangas gefüllten Eisenbahn-Kesselwagen bescherte der Gladbecker Feuerwehr einen langwierigen Einsatz im Stadtsüden.

Der betroffenen Kesselwagen stand im Bereich des Güterbahnhofes Gelsenkirchen-Horst, allerdings in unmittelbarer Nähe zur Gladbecker Stadtgrenze. Ein Bahn-Mitarbeiter hatte die Leckage am Freitag bei Rangierarbeiten bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Neben mehreren Löschzügen aus Gelsenkirchen rückte auch die Feuerwehr Gladbeck zum Bahnübergang an der Roßheidestraße aus. Auch die Werkfeuerwehr des Chemieparkes Marl war mit einem Fahrzeug vor Ort.

Da eine Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde in Gladbeck die Roßheidestraße ab der Mathiasstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Nach einer Erkundung der Lage war klar, dass der Inhalt des beschädigten Kesselwagens umgepumpt werden musste. Aus Sicherheitsgründen mussten rund 130 Anwohner der Mathias- und der Roßheidestraße ihre Häuser verlassen. Wer nicht bei Verwandten oder Freunden vorübergehend eine Bleibe fand, wurde in der umgehend eingerichteten Sammelstelle im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums Brauck von Helfern des DRK betreut. Die Evakuierung der Betroffenen erfolgte mit der Unterstützung der Polizei und Mitarbeitern des Gladbecker Ordnungsamtes.

Am Freitagabend konnte dann gegen 20.30 Uhr mit den Umfüllarbeiten begonnen werden. Mit Hilfe einer so genannten "Fackel" wurde überschüssiges Gas kontrolliert zur Verbrennung gebracht. Zur Sicherstellung des Brandschutzes verblieben Kräfte der Gladbecker Feuerwehr an der Einsatzstelle.

Die Umfüllarbeiten erstreckten sich bis in die Morgenstunden des Samstags, weshalb erst gegen 8 Uhr mit den Abschlussarbeiten begonnen werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnte die evakuierten Bewohner zurück in ihre Wohnungen, ehe schließlich gegen 11 Uhr dann auch die Sperrung der Roßheidestraße wieder aufgehoben werden konnte.

Über 19 Stunden erstreckte sich der Gefahrgut-Einsatz in Brauck. Vor Ort stellten Kräfte der Feuerwehr Gladbeck den Brandschutz sicher.
Gespenstisches Foto an der Stadtgrenze zwischen Brauck und Horst. Mit Hilfe leistungsstarker Strahler beleuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle um den undichten Gas-Kesselwaggen.
Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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