Drei Alarmierungen innerhalb weniger Minuten
Viel Arbeit für die Feuerwehr Gladbeck

Innerhalb weniger Minuten gingen bei der Gladbecker Feuerwehr am 24. Mai gleich drei Alarmierungen ein.
  • Innerhalb weniger Minuten gingen bei der Gladbecker Feuerwehr am 24. Mai gleich drei Alarmierungen ein.
  • Foto: Feuerwehr Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Einen arbeitsreichen Nachmittag gab es am Dienstag, 24. Mai, für die Gladbecker Feuerwehr.

Zunächst wurde die Wehr um 13:41 Uhr zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand zur Arenbergstraße nach Zweckel gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Waschmaschine im Keller einer Doppelhaushälfte brannte. Die Bewohnerin, die den Löschzug in Empfang nahm, hatte bei eigenen Löschversuchen Rauch eingeatmet. Sie wurde vom Rettungsdienst untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle verbleiben. Durch die Feuerwehr wurde ein Trupp unter schweren Atemschutz zum Löschen des Feuers in das Haus vorgeschickt. Der Brand, der auf den Entstehungsraum beschränkt blieb, konnte schnell gelöscht werden. Allerdings erwies sich die Entrauchung, die üblicherweise mit einem Hochleistungslüfter durchgeführt wird, als aufwendig, da ein Raum keine Fensteröffnung hatte. Nach Beendigung der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen konnte die Besitzerin in Ihr Haus zurückkehren. Die Feuerwehr Gladbeck war bei diesem Einsatz mit der hauptamtlichen Wache und dem Löschzug Nord vor Ort.

Noch während der Kontrolle des Nachbarhauses wurde die Feuerwehr zu einer Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb auf der Bottroper Straße in Ellinghorst gerufen. Hier war es zu einer Verrauchung in einer Rocjwool-Lagerhalle gekommen. Zur Abarbeitung dieses Einsatzes wurde der Löschzug Süd und der Einsatzleitwagen an die Bottroper Straße entsandt.

Zeitgleich mit der Abfahrt ereilte die Blauröcke eine weitere Brandmeldeanlage im City-Center an der Hochstraße. Zu diesem Einsatz rückte der Löschzug Nord und ein weiterer Führungsdienst aus.

Die Erkundung der Lagerhalle an der Bottroper Straße ergab eine leichte Verrauchung. Da der Entstehungsort nicht klar erkundet werden konnte, musste ein Großteil der eingelagerten Ware mithilfe von Gabelstaplern aus den Regalen geholt werden. Mit den Leerräumen des betroffenen Bereiches verschwand die Verrauchung. Obwohl die gesamte Halle und jedes Warenstück mit einer Wärmbildkamera untersucht wurde, konnte der Brandherd nicht ermittelt werden. Durch den Betreiber wurde der Bereich für die nächsten Stunden von einer Brandsicherheitswache kontrolliert.

Im City-Center wurde festgestellt, dass Unbekannte mutwillig ein Feuermelder eingedrückt hatten. Der Melder konnte schnell zurückgestellt werden und die Anlage dem Betreiber übergeben werden.

Da sich der Einsatz in Ellinghorst in die Länge zog, wurde nach dem Einsatz an der Hochstr. der Grundschutz durch den Löschzug Süd für das Stadtgebiet sichergestellt. Um 15.50 Uhr wurde der Einsatz an der Bottroper Straße beendet und somit der Grundschutz aufgehoben.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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