Der WDR wünschte den Oma-Umweltsäuen
... einen musikalischen Rutsch ins neue Jahr

Man wundert sich schon über nichts mehr und darum auch nicht darüber, dass der WDR nun selbst Kinder in das Horn der politischen Klimahysteriker blasen lässt. Mit dem Lied „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“ setzte sich der Kinderchor des WDR (Mädchen zwischen 9 und 13 Jahren) in die Nesseln. Mit dem Lied, getarnt als Klima-Satire (das Wort „Satire“ immer wieder gerne für alles und jedes genommen), scheute sich der Sender nicht, den nächsten Akt der Gesellschaftsspaltung im Zweivierteltakt ins Mikrophon singen zu lassen. Damit wurde das deutsche Drama in drei Akten zur Vollendung gebracht.

Erster Akt: Merkels Spaltungsbeginn 2015 durch ihre Flüchtlingspolitik: Gutmensch gegen Fremdenfeind,
Zweiter Akt: Gretas Klimahysterie mit Jung gegen Alt, 
Dritter Akt: WDR-Mädchenchor im Singsang Enkel gegen Großeltern.

Die Symbiose von Politik und Medien scheint dauerhaft besiegelt.

Ich bewundere diejenigen Bürger, die hoffnungsvoll ins Neue Jahr 2020 starten. Ich starte kritisch bis kämpferisch, hoffnungsvoll nur gegenüber den Mitmenschen, die Mund, Ohren und Augen öffnen, um zu begreifen, was mit ihnen politisch passiert.

Text des Kinderchor- Liedes

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad.
Das sind tausend Liter Super jeden Monat.
Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma sagt: „Motorradfahren ist voll cool.“
Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl.
Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma fährt mit nem SUV beim Arzt vor,
überfährt dabei zwei Opis mit Rollator.
Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma brät sich jeden Tag n Kotelett,
weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet.
Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert.
Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ne Kreuzfahrt.
Meine Oma ist doch keine Umweltsau!

We will not let you get away with this!”

Es gibt viel, was an diesem Video gruselig ist, aber besonders hervor stechen die letzten Sekunden, wenn die Kinder drohend auf englisch im Tonfall Gretas in die Kamera sprechen:
Wir werden Euch damit nicht davon kommen lassen!“

Und weil dieses Lied noch nicht reichte, twitterte der WDR-Mitarbeiter Danny Hollek aus Wut über die Entrüstung und die Kritik der Menschen über das Video:
„Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.“

Danke, WDR-Intendant Tom Buhrow, für Ihre Entschuldigung, die Ihnen bei einem Jahresgehalt von mehr als 400.000 Euro leicht und flockig über die Lippen kommen sollte.
Journalistisch, politisch und pädagogisch ein Skandal, der mit dem Wort „Entschuldigung“ nicht wegzuwischen ist!

Damit explodierte ein unschöner Silvester- Knaller und hinterließ eine Menge Schmutz, der jetzt noch immer zusammengekehrt wird.

Autor:

Barbara Erdmann aus Gladbeck

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