Der Bücherbus: Ein Stück Gladbecker Stadtgeschichte

Da darf sich der neutrale Beobachter zumindest wundern: Die Gladbecker CDU stellt ganz offen die Existenz des städtischen Bücherbusses in Frage.

Gerade die CDU, die sich doch sonst ganz besonders stark für das kulturelle Leben in Gladbeck einsetzt. Und der Bücherbus ist zweifelsohne ein Stück lokale Kultur-Geschichte. Zugegeben, das jetzige Gefährt ist schon ein paar Jährchen alt. Und wie es bei solchen „Oldtimern“ nun mal ist, gehören - zum Teil kostspielige - Reparaturen zu den unschönen Begleiterscheinungen.

Deshalb aber den Bücherbus auf den Schrottplatz der Geschichte verbannen? Nachdem es erst beim Aktionstag „WDR 2 für eine Stadt“ das Lob gab, dass Gladbeck zu den letzten Städten gehört, die diesen Bürgerservice noch bietet.

Auch der Hinweis, dass der Bus mit einem alten und damit wenig umweltfreundlichen Dieselmotor ausgestattet ist, darf kein Grund für eine Stilllegung sein.

Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass nach dem Wahlkampfgetöse auch bei der CDU wieder die Vernunft Einzug hält.

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