20 Jahre alter Vorschlag bekommt durch Corona-Pandemie neue Aktualität
DNA-Spirale könnte Kreisverkehr in Gladbeck-Mitte zieren

Eine sich aus einer Weltkugel heraus windende DNA-Spirale schlug der Gladbecker Manfred Schlüter schon im Jahr 2000 zur Gestaltung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Wilhelm-/Schützenstraße/In der Dorfheide vor. Und in Corona-Zeiten, so Schlüter, hätte das Kunstwerk, von dem es bislang nur Zeichnungen und ein Modell gibt, wieder ganz viel an Aktualität gewonnen.
  • Eine sich aus einer Weltkugel heraus windende DNA-Spirale schlug der Gladbecker Manfred Schlüter schon im Jahr 2000 zur Gestaltung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Wilhelm-/Schützenstraße/In der Dorfheide vor. Und in Corona-Zeiten, so Schlüter, hätte das Kunstwerk, von dem es bislang nur Zeichnungen und ein Modell gibt, wieder ganz viel an Aktualität gewonnen.
  • Foto: Zeichnung Schlüter
  • hochgeladen von Uwe Rath

Beruflich über viele Jahre als "Freiraumplaner" tätig, engagiert sich Manfred Schlüter seit Jahren für die städtebauliche Gestaltung seiner Heimatstadt Gladbeck, präsentiert immer wieder neue als auch ältere Ideen.

In der Vergangenheit aber traf Schlüter mit seinen Vorschlägen bei den Entscheidungsträgern im Rathaus als auch im politischen Bereich auf eher weniger Zustimmung. So wurden in Gladbeck seine Vorschläge für die Errichtung so genannter "Wellenbänke" als Sitzgelegenheit im Bereich der neu gestalteten Fußgängerzone abgelehnt. Eben jene "Wellenbänke" die im norddeutschen Greven den Emsdeich zieren und auch vor dem dortigen Rathaus stehen.

Kein Interesse fand Schlüter auch mit seiner Vision, wie man den Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Wilhelm-/Schützenstraße/In der Dorfheide nahe des Jovyplatzes in Stadtmitte ein künstlerisches Aussehen geben könnte. Genannter Kreisverkehr wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen und verfügt seitdem über eine Grünbepflanzung.

Manfred Schlüter hingegen hat vor gut zwei Jahrzehnten als Motiv eine DNS-Spirale, die sich aus der Weltkugel erhebt, präsentiert. Denn im Jahr 2000 wurde auch die menschliche DNA entschlüsselt. Der Gladbecker Bevölkerung wurde das Kunstwerk durch den "Verein für Orts- und Heimtpflege" als auch Berichte in der Presse nähergebracht.

In Corona-Zeiten verweist Schlüter auf die Aktualität seines Vorschlages. Denn im Zuge der Pandemie-Berichterstattung wird in den Medien auch immer wieder über die Struktur der menschlichen DNA berichtet.

Manfred Schlüter ist davon total überzeugt, dass es für Gladbeck ein riesiger Imageerfolg wäre, wenn man ein derartiges Gestaltungsobjekt, das auch über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung finden würde, vorweisen könnte.

Und erneut zeigt sich Manfred Schlüter enttäuscht: "Leider hat sich mal wieder keiner für den Vorschlag interessiert," zieht er Bilanz. Und die kritische Anmerkung "Aber das ist genau das Problem mit der vernachlässigten Bürgerbeteiligung," schließt sich sofort an.
Geblieben ist Schlüter der für ihn bekannte Sarkasmus: "Dafür haben wir ja jetzt auch ein Kreativamt!"

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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