Ausstellung wird am Freitag, 31. Januar, um 19.30 Uhr eröffnet
Scheibitz-Werke in der "Neuen Galerie Gladbeck"

Werke von Thomas Scheibitz werden in der Ausstellung präsentiert, die am Freitag, 31. Januar, um 19.30 Uhr in der "Neuen Galerie Gladbeck" in Stadtmitte eröffnet wird.
  • Werke von Thomas Scheibitz werden in der Ausstellung präsentiert, die am Freitag, 31. Januar, um 19.30 Uhr in der "Neuen Galerie Gladbeck" in Stadtmitte eröffnet wird.
  • Foto: Jens Ziehe
  • hochgeladen von Uwe Rath

Die "Neue Galerie Gladbeck" zeigt vom 31. Januar bis zum 27. März 2020 in der Ausstellung „Die Blendung des Richters“ Arbeiten des Berliner Künstlers Thomas Scheibitz.

In der Ausstellung wird eine Auswahl neuer Bilder und Skulpturen sowie ein Skulpturenensemble auf einem sogenannten Masterplantable gezeigt. In dem Ensemble mit demTitel „AIDA“ werden hierbei erstmalig auch Videoskizzen und kleine Filmtrailer integriert. Die Arbeiten von Thomas Scheibitz gleichen einer zeitgenössischen Ikonographie. Abstraktion und Gegenständlichkeit sind bei ihm keine Kategorien mehr. Die Bestimmung und Deutung von Motiven, die zweifelsohne bestimmte Assoziationen hervorrufen, sind nicht nacherzählbar. Vielmehr untersucht seine Malerei wie auch die Skulpturen die Grenzen der Abbildbarkeit. Mit dem Bewusstsein, dass „das Erfinden neuer Form ein theoretisches Konstrukt ist, was sich ausschließt“, bewegt sich Scheibitz stets „am Rande einer Erfindung“, „zwischen einer Erinnerung an Etwas und dem ersten, überraschten Sehen“, so der Künstler.

In seinem Gesamtoeuvre spielen die Parallelen zum Sekundärmaterial aus seinem analogen und digitalen Formen- und Materiallabor eine besondere Rolle. Archivierte Zeitungsausschnitte, Beispiele aus Populärkultur, kunsthistorische Bildanalogien, Musik und Film oder Literatur werden Teile eines Bildes. Jedem Werk geht eine präzise Vorarbeit voran. Die künstlerische Intuition trifft die Klarheit und Präzision, das Erkennbare und Fast- Greifbare, das Noch-Nicht-Gesehene. Julian Heynen schrieb 2005 über den Künstler:

„Seine Arbeiten sind verwandt mit dem Sehen der übrigen Welt und dennoch unvergleichbar, parallel zum Denken und dennoch ohne Vorbild.“ Im Zusammenspiel zwischen Künstlichkeit und Wirklichkeit sind die Titel der Bilder und Skulpturen bei deren Dechiffrierung nur bedingt eine Hilfe: „Gasthof Ravoux“, „Portrait Enki Bilal“, „Bühne“ oder eben „Die Blendung des Richters“ sind auch ein Ausdruck einer Verankerung in der kontextualisierten Welt.

Thomas Scheibitz wurde 1968 in Radeberg bei Dresden geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2018 lehrt er an der Kunstakademie Düsseldorf. Werke von Thomas Scheibitz wurden in der Gladbecker Galerie bereits 2012 im Rahmen der Gruppenausstellung „Abstract confusion“ gezeigt.

Bis zum 1. März 2020 läuft im Museum Berggruen Berlin die Ausstellung „Zeichen Bühne Lexikon“, die die Arbeiten von Thomas Scheibitz mit Arbeiten von Pablo Picasso gegenübergestellt.

Anlässlich der Ausstellung „Die Blendung des Richters“ von Thomas Scheibitz erscheint eine Schachtel-Edition in einer Auflage von drei mit dem Titel „Basis Torso Teilstück II“.

Die Eröffnung der Ausstellung "Die Blendung des Richters" in der "Neuen Galerie Gladbeck" in Stadtmitte, Bottroper Straße 17 (Rathauspark), erfolgt am Freitag, 31. Januar, um 19.30 Uhr. Zur Eröffnung spricht die freie Autorin Magdalena Kröner aus Düsseldorf.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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