Emschergenossenschaft: Trockenster Juli seit Beginn der Aufzeichnungen

Die anhaltende Trockenheit stellt nicht nur Landwirte vor Probleme. (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Oliver Borgwardt

Beuruhigender Rekord: Im Einzugsgebiet der Emscher war der Juli 2018 der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1891. Das teilte die Emschergenossenschaft nach aktuellen Messungen mit.

"Es wurden im Emschergebiet im Mittel nur 13,9 mm Niederschlag registriert – dies entspricht einer Wassermenge von knapp 14 Litern pro Quadratmeter", berichtet Michael Steinbach, Pressesprecher der Emschergenossenschaft.

Die aktuelle Niederschlagssumme für Juli mache lediglich 16,6 Prozent des langjährigen Julimittels von 84 mm aus. "Damit löst der Juli 2018 den bisherigen Spitzenreiter für den trockensten Juli aus dem Jahr 1983 ab", so Steinbach. Damals seien 16 mm Niederschlag registriert worden. 

Die Emschergenossenschaft nutzt für ihre Wetteraufzeichnungen Regenschreiber, die im ge-samten Gebiet zwischen Holzwickede und Dinslaken verteilt sind und online abgefragt werden können. "Damit lassen sich Niederschlagsereignisse jeder Stärke lokalisieren und rasch und sicher einstufen", betont der Sprecher.

(Mit Material der EGLV)

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