B224: Gladbecker Bürgerforum will Feinstaubbelastung prüfen

Der Vorsitzende Dr. Norbert Marißen erläutert das eingesetzte Messgerät. ^Foto: privat
  • Der Vorsitzende Dr. Norbert Marißen erläutert das eingesetzte Messgerät. ^Foto: privat
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Sind die Feinstaubbelastungen in Gladbeck zu hoch? Das Bürgerforum geht der Frage nun mit eigenen Messstationen entlang der B224 nach.

Zur Zeit findet im Gladbecker Stadtgebiet nur an der Gothestraße eine amtliche Messung der Feinstäube (PM10 und PM2,5) der B224 statt. Das Bürgerforum hat die Werte für das Jahr 2016 ausgewertet und gesundheitgefährdende Belastungen festgestellt. "Nach den Grenzwerten der WHO (Weltgesundheitsorgansiation) ist die Staubbelastung an jedem zweiten Tag zu hoch. Nach den industriefreundlichen und damit gesundheitsschädlicheren EU-Vorgaben wurde der Grenzwert an 27 Tagen überschritten", teilten die Aktivisten mit.

Das Bürgerforum wird jetzt selbst aktiv und errichtet eigene Messtationen entlang der B224. "Zur Zeit sind bereits fünf Messpunkte eingerichtet", teilte das Bündnis mit, "und es sollen noch einige mehr werden."

Nach einem angemessenen Zeitraum der Messungen will das Bürgerforum die Öffentlichkeit informieren und die Messergebnisse im Internet präsentieren

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