Die Hintergründe der Kinder-Revolution
Das Phänomen Greta Thunberg

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Als Tausende Jugendliche auf die Strassen gingen erhielten sie breite Unterstützung. Weniger bekannt ist, dass es im Hintergrund eine weitere, bislang ungenannte Form von Unterstützung gibt. Um diese Art von Unterstützung geht es in diesem Bericht.

Der Aufstieg von Greta Thunberg zum medialen Superstar begann im Dezember 2018, als sich Vertreter aus 200 Ländern in Kattowitz zum Klimagipfel trafen. Zu Beginn der Weltklimakonferenz durfte neben den Politikern auch die 15-jährige Schwedin zu den Gästen sprechen. Sie nutzte ihren Auftritt, um den Politikern ordentlich in den symbolischen Hintern zu treten, so berichtet die Deutsche Welle. Doch stimmt das? Ich habe mir die Bilder des schwedischen Fernsehens angeschaut. Obwohl kaum Leute im Saal sind gaukeln uns unsere Medien eine grossartige Rede vor grossem Publikum vor. In Wirklichkeit ist es ein gut gemachter PR-Gag, in einem fast leeren Saal (siehe Foto).

Trotz positiver und wohlwollender Darstellung in den Medien, besonders im deutschen TV, mehren sich die Stimmen, die die Bewegung kritisch sehen. Diese stellen sich zwangsläufig viele Fragen, nach den Machern dieser Kampagne, ihren Zielen und wie es zu diesem Erfolg kommen konnte. Die Schüler glauben weiterhin fest daran, dass sie sich für einen guten Zweck einsetzen. Sie sind überzeugt, dass sie ihr Motto „Gemeinsam gegen den Klimawandel“ unabhängig von Parteien oder Organisationen umsetzen.

Die Südwest Presse swp hat untersucht, ob sich die Schüler und ihre Demos instrumentalisieren lassen und hat dazu den Whats-App Chat der Landesgruppe in Baden Württemberg im Februar 2019 analysiert. Fest steht, dass Gruppen wie Ende Gelände *1, die Interventionistische Linke *1 oder die Rosa-Luxemburg-Stiftung  (Linkspartei) versuchen, die Teilnehmer an die linksextreme Szene heranzuführen. Im Foto von RTL klar erkennbar das Logo der antifa. Also doch fremdgesteuert? Wenn ja, dann interessiert, wer steckt dahinter und wer finanziert das Ganze?

Um zu erkennen, wer ein Interesse an einer Vermarktung eines Mädchens mit Asperger-Syndrom hat, muss man notwendigerweise bei ihrer Familie beginnen. Just in dem Moment, als Greta mit ihrem Schulstreik begann, veröffentlichte ihre Mutter ein Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“. Kurzgefasst: Das Buch ist eine Projektion des eigenen Unglücks auf den gesamten Globus. Eine Familie, die sich in den Klimawahn flüchtet, weil Ärzte beiden Töchtern nach Hungerstreik, Panikattacken und Depressionen die Diagnose Asperger-Syndrom, Autismus und OCD (Zwangstörungen) ausstellen. Am Tag der Buchveröffentlichung erschien in den sozialen Medien unter dem Hashtag #We don`t have time ein Beitrag vom bekannten PR-Beraters Ingmar Rentzog, der Gretas Mutter kennt. Der Erfolg der Kampagne überzeugte ihn vom Verkauf seiner PR-Firma und den Einstieg in das Klima Geschäft: seine neue Firma heisst jetzt We don´t have time und verdient kräftig am Klima-Hype.

Bis heute glaubt diese Schülerbewegung fest daran, dass sie sich selbst organisieren, auch alle Medien wollen uns dieses glauben machen wollen. Aber es geht ein Gerücht um, dass die FfF-Bewegung (fridays for future) schon 2015 geplant wurde und bis heute fremdgesteuert ist. „Eine Bewegung, die nur uns gehört“ so beschrieb einmal eine Schülerin die Bewegung. Wie aus dem Nichts entstanden? Tatsache ist, auf dem Global Youth Summit haben sich Teilnehmer schon 2015 den globalen Schulstreik ausgedacht. Beweis dafür ist eine Erklärung auf der Webseite climatstrike.net. Diese Veranstaltung wurde von der eher unbekannten NGO Plant-for-the-Planet Foundation organisiert, eine Stiftung des Vizepräsidenten des Club of Rome Friethjof Finkheimer.

Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss von Experten, besser noch ein handverlesener Club des internationalen Geldadels, der sich offiziell für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt (siehe wikipedia). Aufsehen erregen sie regelmässig durch Studien wie „Grenzen des Wachstums“ oder „Menschheit am Scheideweg“. Hier propagieren sie ein globales Desaster bis zur Jahrtausendwende, die Zeitung Welt stellte 2018 fest „... die Gründung des Club of Rome war auch der Auftakt für einen Geschäftszweig, der bis heute boomt: Katastrophen-Business, professionelle Apokalypse-Prophetie, Weltrettungsprogramme im Jetset-Rhythmus“. In Deutschland wird der Club of Rome durch die Präsidenten Mojib Latif und Friethjof Finkbeiner (s.o) vertreten. M. Latif, Mitglied der Grünen, ist beliebter Gast in deutschen Medien, wenn es um Klimawandel geht.

Ich hatte gefragt, wer finanziert das alles? Hier eine Erklärung: Auf der Seite von FfF gibt es einen Spendenaufruf, dieser führt wieder zu plant for the planet. Seltsam, wo doch gesagt wurde „Wir sind keineswegs an Parteien oder andere Organisationen gebunden." Die Erklärung der Schüler dazu lautet „Das Konto wird von einer befreundeten Organisation, der Plant-for-the-Planet Foundation, betreut." Das kann man so sehen.

Auch kann man verstehen, dass es keine Vereinsgründung gibt. Denn dann wäre auch die amtliche Registrierung (Vereinsregister) und die Kontrolle durch das Finanzamt (Steuererklärung) inlusive Buchführung verbindlich. Für die Stiftung ist rechtlich durch ihre Satzung vorgeschrieben: Nur bei einer unmittelbaren Verwendung für eigene Satzungszwecke kann die Foundation als gemeinnütziger Verein Spendenbescheinigungen ausstellen bzw. nur einer anderen Körperschaft öffentlichen Rechts Geld zuwenden. Das ist FfF aber nicht. Damit ist dieses Konstrukt juristisch undurchsichtig, ja sogar unseriös. Abhängigkeiten oder Einflussnahme müssen zwangsläufig vermutet werden.

Auch die GLS Bank sammelt übrigens Geld für Fridays for future ein – unter dem Label „Companies for future“. Interessant ist, was die Bank erklärt: „Über die Verwendung des Guthabens entscheiden drei Organisatoren von Fridays for Future gemeinsam.“ Eine namentliche Nennung dieser drei erfolgt natürlich nicht. So bleiben die Ungereimtheiten; rechtliche Strukturen und Abhängigkeiten sind unklar.

Sprecher Jakob Blasel von FfF bestritt dem Spiegel gegenüber alle Vorwürfe. Er konnte aber auch nicht die Ungereimtheiten aufklären. FfF ist aufgefordert, die Öffentlichkeit transparent zu informieren.

Diesen genanten Organisationen kommt folglich das Phänomen Greta Thunberg sehr gelegen. Aber auch in Deutschland gibt es Unterstützer aus der Politik. Eine der Hauptorganisatoren heisst Luisa Marie Neubauer, immer an der Seite von Greta zu finden. Die Aktivistin und Vielfliegerin engagiert sich in vielen NGOs und ist, wen wunderts, Mitglied der Grünen. Andere Organisatoren gehören zu greenpeace oder dem BUND. Also alles Politprofis. Ganz am Ende stehen dann die ahnungslosen Schüler, die für ihre Ideale auf die Strasse gehen, und denen man sicher keine böse Absicht unterstellen sollte.

Grundsätzlich ist es zu begrüssen, wenn Menschen sich für etwas einsetzen. Auch wenn sie noch jung sind. Aber sind wir mal ehrlich. Diesen Jugendlichen fehlt das Wissen, die Lebenserfahrung und eine persönliche Reife. Nicht umsonst greift in unserer Gesellschaft die Volljährigkeit. Junge Menschen brauchen Schutz und Grenzen. Greta ist 16 Jahre alt. Bei allem Respekt glaube ich, dass sie kein Experte für politische Betrachtungen ist oder ein derartiges globales Thema überblicken kann. Die Instrumentalisierung ihrer Person wird gnadenlos ausgenutzt.

Meiner Meinung nach ist es verwunderlich, wenn unsere Medien über diese Dinge kaum bis gar nicht berichten. So bleiben viele Fragen. Es bedarf schon aufwendiger Recherche, um herauszufinden, was sich gerade um diese Bewegung herum entwickelt. So spricht der s.g. Klimaaktivist Roger Hallam (Gründer von Extinction Rebellion *2 in einem Interview im Spiegel am 13.9.19 offen aus, was die Zielsetzung ist „Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant.“ Das Rezept für ein totalitäres Regime! Und dieses ist wieder schlagzeilenfähig im Deutschland des Jahres 2019! Niemand widerspricht. Also Aktivisten, die den Klimaaufstand nur als Feigenblatt benutzen? Es sieht danach aus, denn als Greta Thunberg in Berlin war, war eine der Forderungen „System Change — not Climate Change“. Selbst der Sprecher der Berliner FfF kann sich vorstellen, dass „ ... irgendwann der Punkt kommt, wo wir unsere Aktionsform ändern müssen. Ich weiss nicht, wie weit das gehen wird.“

Fest steht, das Klima wird immer heisser. In doppelter Hinsicht.

*1 laut Verfassungsschutz beides linksradikale Gruppierungen mit eindeutiger Gewaltbereitschaft
*2 radikale Klimaaktivisten

Aus Platzgründen erscheinen hier keine Links. Auf Anfrage kann ich die zahlreichen Links mitteilen.

Autor:

Kurt Rohmert aus Gladbeck

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