DGB: Schweizer Volksabstimmung ist richtungweisend für Europa

Die Gehälter von Managern sollen begrenzt werden: Und das nicht bloß in der Schweiz, wenn es nach dem DGB geht. Der DGB ist überzeugt, dass "Selbstbedienung auf den Chefetagen" die Krise in Europa verursacht hat; die Entscheidung der Schweizer sei richtungweisend für den Rest Europas.
  • Die Gehälter von Managern sollen begrenzt werden: Und das nicht bloß in der Schweiz, wenn es nach dem DGB geht. Der DGB ist überzeugt, dass "Selbstbedienung auf den Chefetagen" die Krise in Europa verursacht hat; die Entscheidung der Schweizer sei richtungweisend für den Rest Europas.
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Gladbeck/Emscher-Lippe Region. Der DGB Region Emscher-Lippe begrüßt die breite Zustimmung der Schweizer Bevölkerung zur Begrenzung von Managergehältern und bezeichnet diese Entscheidung als richtungweisend für den Rest Europas.

„Rund 68 Prozent der Schweizer haben die Schnauze voll von der Abzockerei der Manager und fordern ein Ende der unbegrenzten Selbstbedienung. Wenn wir hier in Deutschland das Volk fragen würden, würde sich mit Sicherheit eine ähnlich breite Mehrheit ergeben“, stellt DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker fest.

Die deutsche Politik solle nun die Schweizer Entscheidung als klares Signal auffassen und eine Regelung zur Begrenzung von Boni und Managergehältern auf den Weg bringen.
Der DGB ist überzeugt, dass Selbstbedienung auf den Chefetagen und kurzfristiges Gewinnstreben Ursache der Krise in Europa ist. Dem könne nur mit klaren Regeln und Grenzen begegnet werden. „Solange Manager für besonders schlechtes Wirtschaften mit Abfindungen in Millionenhöhe belohnt werden und danach meistens direkt das nächste Unternehmen vor die Wand fahren dürfen, wird sich weder an der Krise in Europa noch am Ungerechtigkeitsempfinden des Volks etwas ändern“, so Hülsdünker.

Die Zeit sei nun reif, "den entfesselten Kapitalismus wieder an kurze Ketten zu legen."

Foto: www.pixelio.de

Autor:

Christian Gensheimer aus Essen-Nord

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