"Es wird viel zu viel verschwiegen!"

"Es wird zuviel verschwiegen" lautet der Vorwurf von LINKE-Ratsherr Franz Kruse in Sachen "Informationspolitik der Stadt Gladbeck" zum eventuellen Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52.
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Gladbeck. Keine Ruhe in Sachen „Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52“: LINKE-Ratsherr Franz Kruse wehrt sich vehement gegen die Aussage von Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck, wonach das von der LINKE Anfang Februar an die Öffentlichkeit gebrachte Gutachten bereits seit Monaten bekannt sei.

Eigenen Angaben nach hat Franz Kruse das von Breßer-Barnebeck ins Gespräch gebrachte Gutachten und eben das von der LINKE präsentierte Gutachten miteinander verglichen. Und für Franz Kruse steht fest: „Das von Herrn Breßer-Barnebeck beschriebene Gutachten betrifft gar nicht die Stadt Gladbeck, sondern ausschließlich Bottrop. Anlass war das Änderungsverfahren im laufenden Planfeststellungsverfahren zwischen dem Kreuz Essen-Nord und der Stadtgrenze zu Gladbeck.“

Dagegen handele es sich bei dem von den LINKEN präsentierten Gutachten um ein ganz anderes Schriftstück. „Es umfasst den gesamten Ausbaubereich zwischen dem Kreuz Essen-Nord bis nach Gelsenkirchen-Buer/West und war bisher unbekannt,“ so Kruse zum STADTSPIEGEL. Auch die Behauptung, die Fraktionen in Gladbeck hätten dieses Gutachten einsehen können, bezeichnet LINKE-Ratsherr Kruse als „falsch“.

Und Kruse kritisiert die Stadt Gladbeck heftigst: „Das Informationsverhalten der Stadt ist einseitig und sogar zum wiederholten Male falsch.“ An die „Fantasiezahlen“ betreffs der Fahrzeugbewegungen auf dem Tunneldach (Kruse: „Mal werden 3000 Kraftfahrzeuge pro Tag, mal 8000 Fahrzeuge pro Tag genannt!“) glaubt nach Meinung von Franz Kruse ohnehin schon niemand mehr. Kruse selbst geht davon aus, dass bis zu 15000 Fahrzeuge, entscheidend hierfür werde der Entlastungsgrad zugunsten der Wilhelmstraße, pro Tag werden könnten.

„Außerdem wird zum Beispiel auf der Homepage der Stadt seit langem behauptet, in den städtischen Verhandlungen wäre ein Schallschutz in Gladbecks Süden im Pelkumer Feld mit Schallschutzmauern und -wällen erreicht worden,“ führt Kruse weiter aus. „Tatsächlich habe ich diese Mauern und Wäle bereits Anfang 2009 anlässlich eines Besuches bei Straßen NRW in den damals frisch genehmigten Plänen zusammen mit Olaf Jung gesehen. Das ist also mindestens nur eine halbe Wahrheit, zumal ich die Stadt auf den Fehler aufmerksam gemacht habe. Doch es wird nicht berichtigt.“

Und Franz Kruse glaubt noch eine „Ungereimtheit“ gefunden zu haben: „Verschwiegen wird auch, dass die Phönixstraße für den Schwerlastverkehr gesperrt werden soll. Das wird dazu führen, dass der Lkw-Verkehr aus Dorsten zum Gewerbepark über die Tunneldecke der Horster Straße rollt und dann über die Helmut- oder die Roßheidestraße zu den beiden Enden des Gewerbeparks Brauck, Auch dieses Verschweigen ist nicht gerade ehrlich.“

"Es wird zuviel verschwiegen" lautet der Vorwurf von LINKE-Ratsherr Franz Kruse in Sachen "Informationspolitik der Stadt Gladbeck" zum eventuellen Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52.
War, ist (und bleibt wohl auch weiterin) vehementer Gegner der Pläne zum Ausbau der B 224 zur A 52: LINKE-Ratsherr Franz Kruse
Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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