Gerüchteküche um "Schlägel & Eisen" im Gladbecker Norden ist mal wieder am kochen
Fledermäuse sorgen für Verzögerungen

Auf dem Areal "Schlägel und Eisen" stehen aktuell noch einige der alten Häuser. Der Grund hierfür sind die eigens an den Außenwänden der Gebäude angebrachten Fledermauskästen. Daher ist ein Abriss der Ruinen derzeit nicht möglich, was aber laut Investoren und Stadt Gladbeck keine Auswirkungen auf die Realisierung des Bauvorhabens (Mehrfamilienhäuser und Pflegeheim) hat.
  • Auf dem Areal "Schlägel und Eisen" stehen aktuell noch einige der alten Häuser. Der Grund hierfür sind die eigens an den Außenwänden der Gebäude angebrachten Fledermauskästen. Daher ist ein Abriss der Ruinen derzeit nicht möglich, was aber laut Investoren und Stadt Gladbeck keine Auswirkungen auf die Realisierung des Bauvorhabens (Mehrfamilienhäuser und Pflegeheim) hat.
  • Foto: Stadt Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Und schon wieder gibt es wilde Gerüchte um das Areal "Schlägel und Eisen" in Zweckel. Die Spekulationen gipfelten in der Mutmaßung, das gesamte Bauprojekt stehe vor dem Aus.

Fakt ist, dass noch immer auf der Fläche am nördlichen Rand von Zweckel einige Häuser stehen. Zwar sind die Ruinen im Innenbereich von Bohnekamp-, Schlägel- und Eisenstraße längst abgerissen, westlich der Schlägelstraße und östlich der Eisenstraße sind einzelne Gebäude jedoch noch stehen geblieben. Den Grund dafür können aufmerksame Beobachter an den Fassaden der Häuser erkennen: Fledermauskästen!

Seitens der Investoren wurden an den Fassaden der noch stehenden Häuser spezielle Nistkästen für Fledermäuse angebracht, in der die nachtaktiven Tiere sich tagsüber aufhalten und schlafen, ihre Jungen zur Welt bringen und aufziehen. Dies war nötig geworden, um den Tieren vor dem Abriss der anderen Häuser ein Ausweichquartier anzubieten.

„Wir haben versucht, diese Kästen an dem benachbarten Bunker aufzuhängen“, erläutert Rolf Klinkhammer von der Investorengemeinschaft. „Leider wurde uns dies von der Eigentümerin des Bunkers nicht erlaubt.“ Jetzt bleiben die Kästen erst einmal an den alten Häusern hängen. Wenn der erste Neubau an der Bohnekampstraße fertig ist, wird ein Teil der Kästen dort aufgehängt. Die anderen sollen an speziellen Masten auf der Ostseite der Eisenstraße aufgehängt werden. Danach können die verbliebenen Häuser auch endlich abgerissen werden.

Unterstützung in ihren Ausführungen erhalten die Investoren aus dem Gladbecker Rathaus. Die Verwaltung versichert, dass die erforderlichen Bauanträge für die geplanten Mehrfamilienhäuser am Willy-Brandt-Platz schon vorliegen und werden derzeit geprüft werden. Die Pläne für das geplante Pflegeheim werden noch zwischen den Investoren, dem Betreiber und der Heimaufsicht geprüft. Baubeginn für die ersten Häuser an der Bohnekampstraße soll voraussichtlich im Frühjahr 2020 sein.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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