Gladbeck: Drei Parteien werden zur Fraktion "Soziales Bündniss"

Dieter Platenberg (BIG) ist Vorsitzender der neu gebildeten Fraktion "Soziales Bündnis in Gladbeck".
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  • Dieter Platenberg (BIG) ist Vorsitzender der neu gebildeten Fraktion "Soziales Bündnis in Gladbeck".
  • Foto: Stadt Gladbeck
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Nach der Kommunalwahl im Jahr 2009 tauchte eine neue Fraktion im Gladbecker Stadtrat auf: DKP-Ratsherr Gerd Dorka und Johannes Gay (Bürgerinitiative Hartz IV) schlossen sich erstmals zum „Sozialen Bündnis in Gladbeck“ zusammen. Und auch in der nächsten Ratsperiode, die voraussichtlich erst im Jahr 2020 endet, wird im Rat das „Soziale Bündnis“ in Fraktionsstärke vertreten sein.

Allerdings in einer nahezu komplett veränderten Zusammensetzung. Denn die „Bürgerinitiative Hartz IV“ kandidierte zwar bei der jüngsten Kommunalwahl, konnte aber kaum Wählerstimmen verzeichnen, weshalb es nicht einmal zu einem Ratsmandat ausreichte. Ebenfalls bei der Wahl am 25. Mai zu den Verlierern gehörte zweifelsohne der Verein „Bürger in Gladbeck“ (BIG), konnte man doch lediglich einen Ratssitz erreichen. Ihr einziges Ratsmandat verteidigen konnte die DKP und ein Ratsmandat gab es für die „Gladbecker Bürger Liste“ (GBL).

BIG, DKP und GBL arbeiten zusammen

Herausgekommen ist nun am Ende eine dreiköpfige Ratsfraktion, denn BIG, DKP und GBL werden gemeinsam als „Soziales Bündnis in Gladbeck“ auftreten. Dies ist das Ergebnis der kostituierenden Fraktionssitzung, an der die Ratsherren Dieter Plantenberg (BIG), Gerd Dorka (DKP) und Mehmet Metin (GBL) teilnahmen.

Das „Soziale Bündnis in Gladbeck“ will für mehr soziale Gerechtigkiet, gegen weiteren Sozialabbau und für die Teilhabe aller Bürger am Gesellschaftlichen Leben eintreten. Dies, so die drei Fraktionsmitglieder in einer gemeinsamen Pressemittelung, gelte vor allen Dingen für die Bereiche „Wohnen“, „Bildung“ sowie „Kultur“.

Eindeutiges Votum gegen A 52-Pläne

Darüber hinaus betrachtet die Fraktion „Soziales Bündnis in Gladbeck“ das Ergebnis des Ratsbürgerentscheides zur A 52 für sich als bindend und man will ausländerfeindlichen sowie rassistischen Tätigkeiten mit breiter Bürgerbeteiligung entgegentreten. Eine deutliche Absage erteilt die neue Fraktion eventuell angedachten weiteren finanziellen Belastungen der Gladbecker Bürger durch Gebühren- oder auch Steuererhöhungen.

Als Fraktionsvorsitzender dem „Sozialen Bündnis in Gladbeck“ vorstehen wird BIG-Ratsherr Dieter Plantenberg. Als gleichberechtigte Stellvertreter fungieren Gerd Dorka (DKP) und Mehmet Metin (GBL).

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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