Weltweiter Aktionstag zum Klimaschutz am 20. September
Gladbeck: Fridays for Future-Bewegung lädt alle Menschen zum Mitdemonstrieren ein

Am 20. September wollen nicht nur die Schüler in Gladbeck streiken. Auch Erwachsene sind zum Mitmachen eingeladen. Ein breites Bündnis unterstützt die Aktion.
  • Am 20. September wollen nicht nur die Schüler in Gladbeck streiken. Auch Erwachsene sind zum Mitmachen eingeladen. Ein breites Bündnis unterstützt die Aktion.
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Am 20. September soll weltweit für mehr Klimaschutz demonstriert werden. Neben den Schülern der Fridays for Future Bewegung (FFF) ruft nun ein breites Bündnis auch Erwachsene zum Mitmachen ein. In Gladbeck startet der Aktionstag mit einem Demonstrationszug am Vormittag.

von Oliver Borgwardt

Hintergrund für diesen Termin ist das gleichzeitig tagende Klimakabinett in Berlin. "Dort soll über die Eckpunkte für ein Maßnahmenpaket entschieden werden, mit dem die Bundesregierung sicherstellt, dass Deutschland seine Klimaziele 2030 erreicht", heißt es in einer Mitteilung des Bundespresseamtes. Am gleichen Wochenende findet zudem der UN-Klimagipfel in New York statt. Die Klimaschützer hoffen, den Druck auf die politisch Verantwortlichen mit einem weltweiten Demonstrationstag zu erhöhen.

Unterstützt werden die FFF-Schüler nun von einem breiten Bündnis aus Kirchen, Initiativen, Umweltschutzverbänden, sozialen Bewegungen und anderen Organisationen, sowie auch rund 2500 Unternehmen und zahlreiche Gewerkschaften. Unter den Unterstützern finden sich einflussreiche Naturschutzorganisationen wie der WWF, Greenpeace oder der BUND, aber auch karitative Organisationen wie Brot für die Welt, Caritas, Diakonie, die DLRG Jugend oder die Welthungerhilfe.

Um 11 Uhr geht es am Jovyplatz los

In Gladbeck beginnt die Demonstration um 11 Uhr am Jovyplatz. Von dort aus ist ein friedlicher Umzug durch die Stadt bis zum Rathaus geplant. Zu den Forderungen der Gladbecker Schüler gehören der weitere Ausbau der erneuerbaren Energie sowie dem gleichzeitigen Ausstieg aus der Fossilen Energie (Braunkohle, Erdgas, Erdöl). Wütend sind die Gladbecker Schüler auch über den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, dessen Politik die Rodung des Amazonas-Regenwaldes vorantreibt und der ihrer Meinung nach eine Hauptschuld an den katastrophalen Bränden in der "Grünen Lunge" trägt.

Radfahrer bilden lange Kolonne

Am Gladbecker Rathaus trifft sich auch die Radfahrbewegung "Critical Mass", die ab 15 Uhr in einer möglichst lange Kolonne durch die Stadt radeln will und alle Interessierten dazu einlädt. Dabei sollen die Radler immer zu zweit nebeneinander fahren, um keinen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung zu provozieren. Die Radfahrer zeigten so "Präsenz und erinnern daran, dass die StVO viel muskelkraftfreundlicher ist, als die meisten motorisierten Verkehrsteilnehmer glauben", teilt Critical-Mass-Aktivistin Simone Steffens mit. "Wir wollen damit für Klimaschutz demonstrieren und für Verbesserungen für den Radverkehr fordern", so Steffens.

Autor:

Oliver Borgwardt aus Gladbeck

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