Hitziger Lafontaine zum Wahlkampf in Gladbeck

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Kampflustig stürmte Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Saarland, die 4x5 Meter kleine Bühne bei der Kundgebung seiner Partei auf der Lambertistraße und schoss gleich scharf in alle Richtungen.

Von einer "Diktatur der Finanzmärkte" und "faulen Finanzjongleuren, die auf Kosten der Arbeitnehmer leben" war die Rede. Doch auf seine alte Heimat, die SPD, hatte "Lafo" es besonders abgesehen. Ein von den LINKEN geforderter gesetzlicher Mindestlohn sei von der Großen Koalition abgelehnt worden. Doch DIE LINKE werde sich auch in Zukunft für soziale Gerechtigkeit einsetzen, was zu vereinzelten Beifallsbekundungen im Publikum führte. Knapp 400 Gladbecker wollten den prominenten Auftritt nicht verpassen.
Wie sich eine christliche Partei wie die CDU für Leiharbeit einsetzen könne, stieß bei Lafontaine ebenso auf Unverständnis. "Oder würde etwa Jesus die Leiharbeit segnen?" Auch die Trickserei mit den sogenannten "Werksverträgen" sei ungerecht.
Zusätzlich setzte er auf Dramatik, in "Griechenland bringen sich schon Menschen aufgrund zunehmender Armut um". Die Landtagswahl am 13. Mai sei eine Richtungsentscheidung, nur mit den LINKEN sei ein Politikwechsel für mehr soziale Gerechtigkeit in NRW möglich.

Auch Ralf Michalowsky, auf Platz 6 der Landesliste der LINKEN sowie Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 71 Gladbeck/Dorsten, stellte sich den Bürgern vor. Das Duo "Die Taubenvergifter" rundeten das Programm musikalisch ab. Infostände luden zum diskutieren ein.

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