In Gladbeck soll das Projekt "Haldenwelt" realisiert werden
"IGA 2027" im Ruhrgebiet: SPD-Hübner sieht nun Landesregierung in der Pflicht

 In Sachen "Mitfinanzierung der IGA 2027" sieht der Gladbecker SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hübner nun auch die Düsseldorfer Landesregierung in der Pflicht.
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Gladbeck/Düsseldorf. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im Jahr 2027 wird das Ruhrgebiet Ort der "Internationalen Gartenausstellung" (IGA Ruhr) sein.

Dies jedenfalls hat Ende 2018 der "Regionalverband Ruhr" als Zusammenschluss der Städte im Ruhrgebiet mit der "Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft" verbindlich beschlossen, um im Jahr 2027 die genannte Veranstaltung in der Metropole Ruhr durchzuführen.

„Das ist nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 ein weiteres Riesenprojekt, von dem ganz viele Menschen im Ruhrgebiet profitieren werden. Es bringt neue Arbeitsplätze in die Region und macht unsere Städte lebenswerter“, freut sich der Gladbecker SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hübner. Unter dem Motto: „Wie wollen wir morgen leben?“, könne auch die Emscher-Lippe-Region Innovationen für lebenswerte, umweltfreundliche und mobile Städte der Zukunft entwickeln. In Gladbeck soll mit dem Projekt „Haldenwelt“ ein neuer Grünzug von Wittringen über die Braucker Halden bis hin zur Emscher und zum Rhein-Herne-Kanal inklusive neuer Radwege eingerichtet werden.

"Die Ruhrgebietsstädte haben die IGA auf den Weg gebracht – jetzt muss auch die Landesregierung endlich verbindliche Finanzierungszusagen geben und damit die Anstrengungen der Ruhrgebietskommunen und des RVR´s bei der Vorbereitung der IGA würdigen“, sieht Hübner nun aber auch die Düsseldorfer Landesregierung in der Pflicht.

Nachdem die Städte nun seit vielen Jahren intensiv an diesem Projekt gearbeitet hätten, müsse die Landesregierung endlich ihre Unterstützung zusichern: „Statt bei Johannes Rau weiter Ideenklau unter der Überschrift ,Ruhrkonferenz‘ zu betreiben, muss die Landesregierung die nötigen Finanzmittel für die IGA Ruhr bereitstellen. Die IGA ist eine Riesenchance für die Gestaltung des Strukturwandels im Ruhrgebiet, in dem nun nach mehr als zwei Jahrhunderten der Steinkohlebergbau zu Ende geht“, so Hübner und ergänzt: „Das Ruhrgebiet hat, vertreten durch den RVR, einen klaren Beschluss für die IGA Ruhr gefasst. Die Landesregierung sollte daher endlich ihrem gebetsmühlenartig vorgetragenen Credo, das Ruhrgebiet wisse selbst am besten, was es für seine Entwicklung braucht, Taten folgen lassen."

Von der Landesregierung in Düsseldorf zeigt sich Hübner enttäuscht. Bislang habe es von dort nur einen unkonkreten Kabinettsbeschluss und vor allem eine Menge Unterstellungen über eine angeblich undurchdachte Projektfinanzierung gegeben.

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