Deutlicher "Sieg" bei U 16-Wahlen vor Ort
Junge Gladbecker setzen auf die SPD

Bei den U 16-Wahlen landete die SPD in Gladbeck einen haushohen Sieg mit 46,2 Prozent aller abgegebenen Stimmen.
  • Bei den U 16-Wahlen landete die SPD in Gladbeck einen haushohen Sieg mit 46,2 Prozent aller abgegebenen Stimmen.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Uwe Rath

Offiziell zur Wahl gehen durften sie ja aufgrund ihres Alters noch nicht. Aber landesweit fanden auch vor den diesjährigen Kommunalwahlen Wahlen für Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 16 Jahren statt.

Und die Verantwortlichen sind mit der Wahlbeteiligung sehr wohl zufrieden, denn trotz erschwerter Bedingungen durch Corona konnte eine beachtliche Beteiligung von 20.000 Kindern und Jugendlichen registriert werden.

Auch in Gladbeck wurde in der vergangenen Woche in mehreren Wahllokalen und an den weiterführenden Schulen gewählt. Jetzt stehen die Ergebnisse fest.

279 Gladbecker Mädchen und Jungen folgten dem Wahlaufruf des Landesjugendrings und stimmten über die Wahl des Stadtrates ab. In Gladbeck siegte die SPD dabei überdeutlich mit 46,2 Prozent. Mit großem Abstand folgten die Grünen mit 22,9 Prozent und die CDU mit 17,6 Prozent. Nur wenige Prozentpunkte dagegen erhielten BIG (3,2), ABI (2,9), LINKE (2,5), FDP (1,8) und AfD (1,8).

Landesweit gab es allerdings ein ganz anderes Ergebnis. Denn hier lagen die Grünen mit 27,4 Prozent der ausgewerteten Stimmen vorne, gefolgt von der CDU mit 24,1 Prozent und der SPD mit 23,1 Prozent. Die restlichen Prozente verteilten sich mit 6,3 Prozent auf die FDP, 6,2 Prozent auf kommunale Wählergemeinschaften, 4,7 Prozentauf die Linke, 3,2 Prozent auf die Partei sowie letztlich 2,1 Prozent auf die AfD.

Nach Ansicht von Max Pilger, Vorsitzender des Landesjugendrings, widerlege das Ergebnis für Nordrhein-Westfalen die Befürchtungen, wonach junge Menschen eher extreme Parteien wählen würden. Vielmehr zeige sich, dass die AfD bei jungen Menschen im Vergleich zu allgemeinen Umfragen deutlich weniger beliebt sei. Daher sehe sich der Landesjugendring in seiner Forderung bestärkt, das Wahlalter auf 14 Jahre abzusenken. So könnten junge Menschen ihre Zukunft mitbestimmen und für eine aktive Teilnahme im demokratischen Prozess gewonnen werden.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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