Migranten bei der Feuerwehr

Mehr Migranten bei der Feuerwehr
Mit einer neuen Kampagne will der Deutsche Feuerwehverband für mehr Migranten bei den Feuerwehren im Land werben und damit nicht nur für mehr Mitglieder sorgen, sondern auch die Integration fördern.

Grundsätzlich sollten die Feuerwehren einen Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Mit einem geschätzten Anteil von nur einem Prozent sind Migranten in den Feuerwehren deutlich unterrepräsentiert. Das soll sich nun mit dem neuen Integrationsprojekt ändern.

Feuerwehren sind eine feste Größe in Deutschland. 30 000 hauptamtliche Feuerwehrleute gibt es, zumeist im öffentlichen Dienst.

Einen Schatz bringen viele Migranten ohnehin mit: ihre Muttersprache. Jüngst hat ein Feuerwehrmann bei einem Brand eine Panik verhindert - durch eine Lautsprecherdurchsage in seiner Muttersprache. Aufgeregte Menschen reagieren eher auf ihre Muttersprache. Je vielsprachiger eine Feuerwehr sei, desto besser.

Damit dies dauerhaft gelingt, müssen wir unsere Migranten aktiv fördern und unterstützen. Integration braucht die Bereitschaft, den anderen in seiner Verschiedenheit anzunehmen und Unterschiede als Bereicherung und nicht als Mangel zu begreifen. Sie erfordert auch die Anstrengung, Teilhabemöglichkeiten für alle zu schaffen. Und Integration benötigt Ausdauer, um gemeinsam Regeln des Miteinanders zu entwickeln und auch auf ihre Einhaltung zu achten. Dies ist wichtig für das gegenseitige Verstehen der jeweiligen Standpunkte und Arbeitsweisen, für die Prävention und auch langfristig für eine ehrenamtliche Tätigkeit.
Daher sollten wir auch in Gladbeck bei dem „Integrationsprojekts Feuerwehr“ des Deutschen Feuerwehrverbandes mitmachen.

Autor:

Süleyman Kosar aus Gladbeck

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