"Auch die Menschen im Gladbecker Süden haben einen Anspruch auf gute Straßen, Rad- und Gehwege!"
SPD-Rosenhügel verteidigt die Wiesmannstraße-Pläne

Die Pläne für die Umgestaltung der Horster-/Wiesmannstraße in Brauck stößt aufgrund der angekündigten Baumfällungen vor allen Dingen bei Natur- und Umweltschützern auf ganz viel Kritik. Die SPD-Rosenhügel indes verteidigt vehement die vorgelegten Pläne.
  • Die Pläne für die Umgestaltung der Horster-/Wiesmannstraße in Brauck stößt aufgrund der angekündigten Baumfällungen vor allen Dingen bei Natur- und Umweltschützern auf ganz viel Kritik. Die SPD-Rosenhügel indes verteidigt vehement die vorgelegten Pläne.
  • Foto: Schlüter
  • hochgeladen von Uwe Rath

Der SPD-Ortsverein Rosenhügel bezieht Stellung und befürwortet ausdrücklich die Pläne, die die Stadt Gladbeck für die Umgestaltung des letzten Bauabschnittes Horster-/Wiesmannstraße vorgelegt hat.

Daran lässt der Ortsvereins-Vorsitzende Andreas Dunkel absolut keine Zweifel aufkommen: "Die Rosenhügeler SPD begrüßt sehr den anstehenden Umbau des letzten Bauabschnitts der Horster Straße/ Wiesmannstraße. Der jetzige Zustand, insbesondere der Zustand des südlichen Geh- und Radwegs, wenn man diesen überhaupt noch so nennen kann, ist für die Bürgerinnen und Bürger an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen-Horst nicht länger zumutbar. Auch der pro Fahrtrichtung jetzige zweispurige Ausbau lädt zur Raserei ein. Das dies nun endlich geändert wird, können wir nur begrüßen. Auch wenn einige Zeitgenossen immer noch meinen, Gladbeck hört an der A 2 auf, haben auch die Menschen im Gladbecker Süden einen Anspruch auf gute Straßen, Rad- und Gehwege. “

Bernd Saslona, SPD-Ratskandidat für Rosenhügel-Süd ergänzt: „Die von der Verwaltung vorgelegte Planung beinhaltet den Umbau in eine dem Klimawandel besonders angepassten Straße. Wie durch einen Schwamm wird das anfallende Niederschlagswasser durch ein Mulden-Rigolen-System versickern. Die Bäume selbst stehen auch in eigenen Baumrigolen. Damit werden einerseits die Bäume bewässert und andererseits wird die Straßenentwässerung nicht ins Abwassersystem abgeleitet. Die umgebende Bebauung wird so vor Starkregen besser geschützt. Die versiegelte Fläche wird durch den Umbau um rund 1.800 qm verringert. Auch entsteht, erstmalig in Gladbeck, ein zusätzliches Bewässerungssystem für die Bäume. Diese werden in besonders langen Trockenperioden, ohne von Hand zu bewässern, gut versorgt.“

Andreas Dunkel abschließend: „Das Fällen von Bäumen ist dabei eine Notwendigkeit und fällt, wenn man die Summe der Gesamt-Maßnahme zusammenzieht, nicht ins Gewicht. Gerade dieser Bauabschnitt ist eine Zukunftsinvestition. Im Übrigen werden 87 neue Bäume gepflanzt die aus diesem Straßenabschnitt eine echte dreireihige Allee mit mehr als doppelt so vielen Bäumen wie bisher macht. Dadurch wird sich auch langfristig das Kleinklima der in der Umgebung deutlich verbessern.“

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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