Auszeichnung für die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen Gladbeck.
Stadt als Sicherheitspartner des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Heinrich Vollmer und Katja Rengers, Abteilungsleitung im Ingenieuramt, nahmen die Auszeichnung jetzt in Berlin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegen.
  • Heinrich Vollmer und Katja Rengers, Abteilungsleitung im Ingenieuramt, nahmen die Auszeichnung jetzt in Berlin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegen.
  • Foto: Stadt Gladbeck
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Gladbeck ist ab sofort offizieller „Sicherheitspartner des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)“. Der Leiter des Zentralen Betriebshof Gladbeck (ZBG), Heinrich Vollmer und Katja Rengers, Abteilungsleitung im Ingenieuramt, nahmen die Auszeichnung jetzt in Berlin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegen.

Gladbeck wurde dabei für die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen bei zahlreichen LKW des ZBG und des Ingenieuramtes ausgezeichnet.
Abbiegeassistenzsysteme können helfen, das Risiko von Unfällen beim Abbiegevorgang zu verringern. Hierbei handelt es sich um technische Lösungen, die Lkw-Fahrer warnen, wenn sie beim Abbiegen andere Verkehrsteilnehmerinnen oder Verkehrsteilnehmer gefährden würden.

Laut Statistischem Bundesamt kam es im Jahr 2017 zu 3.055 Unfällen zwischen Güterkraftfahrzeugen und Fahrradfahrern. Bei etwa jedem dritten Verkehrsunfall, an dem ein Fahrrad und ein Güterkraftfahrzeug beteiligt waren, handelte es sich um einen Abbiege-Unfall. Hierbei starben 37 Menschen, 961 erlitten Verletzungen.

Bereits im August 2018 hat der ZBG begonnen, verschiedene Varianten dieser technischen Helfer zu testen.
Als Favorit stellte sich dabei ein System heraus, das die Vorteile einer Kamera, die den toten Winkel des Fahrzeuges überwacht, das Sichtfeld erweitert sowie den Einsatz von Ultraschall-Sensoren, die den Bereich neben dem Fahrzeug ausleuchten, kombiniert. Die Fahrer werden hierbei sowohl durch eine optische Anzeige als auch durch einen akustischen Warnton auf gefährliche Situationen hingewiesen.

Seitdem wurden bereits zehn Abfallsammelfahrzeuge, ein Containerfahrzeug aus der Grünflächenunterhaltung des ZBG sowie drei Fahrzeuge der Kanalunterhaltung des Ingenieuramtes nachgerüstet. Bis zum Jahresende 2019 sollen alle im städtischen Fuhrpark befindlichen schweren Nutzfahrzeuge mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet werden, so das selbst auferlegte Ziel der Stadt.

Hierbei hofft man nicht zuletzt, von dem zusätzlichen Förderprogramm des BMVI zu profitieren und Fördergelder für die Nachrüstung zu generieren. Neufahrzeuge sollen künftig schon im Rahmen der Beschaffung mit herstellereigenen Systemen ausgestattet werden, um die Sicherheit der Bürger der Stadt Gladbeck zu gewährleisten.

Autor:

Lokalkompass Gladbeck aus Gladbeck

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