Stadt Gladbeck fordert vom neuen Eigentümer effektiv konsequente Gegenmaßnahmen: Immer noch "Wildes Parken"vor dem Ex-Möbelparadies

Eigentlich ist das Abstellen von Fahrzeugen auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Möbelparadies am Bramsfeld in Butendorf nicht gestattet. Die Realität sind indes anders aus. Auffällig dabei die große Zahl von nicht angemeldeten Autos, an denen auch zum Teil erhebliche Unfallschäden erkennbar sind. Foto: CDU
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  • Eigentlich ist das Abstellen von Fahrzeugen auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Möbelparadies am Bramsfeld in Butendorf nicht gestattet. Die Realität sind indes anders aus. Auffällig dabei die große Zahl von nicht angemeldeten Autos, an denen auch zum Teil erhebliche Unfallschäden erkennbar sind. Foto: CDU
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Butendorf. Weiterhin für Verärgerung und auch heftige Kritik gibt es in Butendorf wegen des Parkplatzes vor dem ehemaligen "Möbelparadies": Vor Wochen schon beklagten sich Anwohner über die Zustände vor Ort, die CDU griff das Thema auf und auch die Stadt Gladbeck wurde aktiv: Die Verwaltung forderte den neuen Eigentümer des Areals auf, Maßnahmen zu ergreifen, um unbefugtes Parken auf dem Gelände zu unterbinden.

Diese Aufforderung erfolgte Mitte Juni (der STADTSPIEGEL berichtete), doch scheinbar blieb der gewünschte Erfolg aus. Dies jedenfalls ist nach Angaben des CDU-Ortsverbandes Süd das Ergebnis des Ortstermins, an dem neben 18 Anwohnern seitens der CDU auch Karsten Krügerke (Ortsverbandsvorsitzender), Dr. Martin Lange (Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Süd) sowie Maximilian Krügerke (Pressesprecher der Jungen Union) teilnahmen.

Und deutlich wurde ganz schnell, dass der Parkplatz vor dem ehemaligen Möbelhaus nach wie vor missbraucht wird, um dort Kraftfahrzeuge abzustellen. Zwar gebe es einen Bauzaun um die Fläche, so die CDU in einer Pressemitteilung, doch seien diese Bauzäune geöffnet gewesen.

Allein die unberechtigerweise abgestellten Fahrzeuge seien es nach CDU-Angaben aber nicht, die den Unmut der Anwohner schüren würden. Vielmehr sei berichtet worden, dass die Lkw-Motoren auch in den Nachtstunden laufen würden, was zu einer nicht unerheblichen Geräuschbelästigung führe. Außerdem würden die Anwohner eine zunehmende Vermüllung des Areals feststellen, auf dem einige der Lkw-Fahrer sogar ihre Notdurft verrichten würden.
Derartige Zustände, so CDU-Ratsherr Lange, seien in einem Wohngebiet einfach unerträglich. Der CDU-Politiker fordert daher eine konsequenze Verfolgung und Beendung dieser Missstände durch die städtischen Ordnungshüter.

Dazu kommen nach Angaben der CDU auch viele unangemeldete Kraftfahrzeuge mit zum Teil erheblichen Unfallschäden, die ebenfalls auf dem Parkplatz abgestellt worden seien. Ein Teil der Fahrzeuge sei noch nicht einmal verschlossen und daher für jedermann zugänglich gewesen. "Man mag sich gar nicht vorstellen, was für Folgen es haben könnte, wenn Kinder auf dem 'Gelände spielen würden, auf dem Fahrer ihre Notdurft verrichten," malt der Ortsverbandsvorsitzende Karsten Krügerke ein Schreckenszenario.

Und die Christdemokraten versicherten abschließend, dass man die Problemsituation im Auge behalten werde.

Auf Anfrage des STADTSPIEGEL teilte die Stadt Gladbeck mit, dass man den Eigentümer der Immobilie und der dazugehörigen Flächen kontaktiert habe. Der Eigentümer habe zugesichert, kurzfristig die Bauzäune dementsprechend zu verstärken, dass eine Öffnung nicht mehr möglich sei und damit eine illegale Nutzung des Parkplatzgeländes werde. Sollte der Eigentümer diese Zusage nicht erfüllen, behalte sich die Stadt Gladbeck weitergehende Schritte vor.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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