Eine Europawahl-Glosse
Wahlk(r)ampf der nächsten Generation

Die Gladbecker wundern sich über eine Plakatarmut im Europawahlkampf (gesehen in der Antoniusstraße in Brauck)
  • Die Gladbecker wundern sich über eine Plakatarmut im Europawahlkampf (gesehen in der Antoniusstraße in Brauck)
  • hochgeladen von Jörg Weidemann

In unserer Stadt tobt ein Wahlk(r)ampf der besonderen Art. In einem Coup in der Lokalpresse verkündete die SPD: Wir hängen zur Europawohl keine Plakate auf. Die CDU total beleidigt: Hätte man uns früher informiert, hätten wir selbstverständlich auch keine Plakate aufgehängt. (Das koste doch so viel Manpower).

Aber die Linkspartei – in Gladbeck ganz staatstragend – hat noch einen draufgesetzt: Wir schließen uns der Linie der SPD an, aber haben leider schon angefangen, Plakate aufzuhängen. Eilfertig verpflichtete sich der Linksparteifraktionschef Olaf Jung öffentlich, die sechs bisher hängenden Plakate wieder abzunehmen.

Warum sollte man auch Wahlen parteipolitisch missbrauchen oder gar Inhalte präsentieren? Für die nächste Wahl ist schon ein gemeinsames Plakat der Berliner Parteien angedacht. Aufschrift: „Weiter so, wir sind gemeinsam dafür – ihre Berliner Parteien“. Andere Parteien freuen sich jedenfalls, dass ihre inhaltsreichen Plakate so noch besser zur Geltung kommen.

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