Lokaler Versorger warnt vor dubiosen Haustürgeschäften
Dreiste Betrüger geben sich als ELE-Mitarbeiter aus

Der lokale Versorger "Emscher-Lippe-Energie" (ELE) warnt vor einer neuen Betrugsmasche, mit deren Hilfe dreiste Täter an der Haustür von ELE-Kunden Bargeld kassieren wollen. Auch werden Bürgern im Zuge von Telefongesprächen neue Versorgungsverträge "untergeschoben".
  • Der lokale Versorger "Emscher-Lippe-Energie" (ELE) warnt vor einer neuen Betrugsmasche, mit deren Hilfe dreiste Täter an der Haustür von ELE-Kunden Bargeld kassieren wollen. Auch werden Bürgern im Zuge von Telefongesprächen neue Versorgungsverträge "untergeschoben".
  • Foto: Pixabay
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In den letzten Tagen hat der lokale Versorger "Emscher Lippe Energie" (ELE) Hinweise auf Betrugsversuche an der Haustür bekommen.

Konkret soll es dabei vorgekommen sein, dass die vermeintlichen ELE-Mitarbeiter versucht haben, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen und auch vor Ort Bargeld zu kassieren wollten. Daher weist die ELE nun ausdrücklich darauf hin, dass diese Personen weder Mitarbeiter der ELE sind noch in ihrem Auftrag arbeiten.

Die ELE schränkt zugleich ein, dass es natürlich möglich sei, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens oder ihrer Tochtergesellschaft ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) an der Tür klingele. Im Außendienst für die EVNG seien zum Beispiel Zählerableser in Gladbeck, Gelsenkirchen als auch Bottrop unterwegs. Aber für alle Mitarbeiter von ELE und EVNG gelte aber ohne Ausnahme: Sie kassieren kein Bargeld an der Haustür und sie können sich stets mit einem Dienstausweis mit Foto legitimieren.

Es hat jedoch auch schon Fälle gegeben, in denen Betrüger selbst gebastelte, dennoch durchaus professionell wirkende Ausweise präsentiert haben. Wer Zweifel hat, kann sich unter Tel. 0209-16510 vergewissern, ob die Person an der Haustür tatsächlich im Auftrag der ELE unterwegs ist.

Und auch in der Telefonakquise sind laut ELE immer wieder unsaubere Methoden zu beobachten. Ein Beispiel: Wer telefonisch etwas bestellt, wird anschließend gefragt, ob man ihm ein unverbindliches Angebot für günstige Strom- und Gastarife machen dürfe. Wer diese Frage mit ja beantwortet, bekommt nicht etwa ein Angebot, sondern einen fertigen Vertrag zugeschickt. Bisweilen wird dabei das Datum weggelassen, um zu verhindern, dass der Kunde sein Widerrufsrecht in Anspruch nehmen kann.

Natürlich sind Telefonakquise und Haustürgeschäfte in der heutigen Zeit im Energiegeschäft an der Tagesordnung. Wenn dann allerdings Vertreter anderer Anbieter vorgeben, im Auftrag der ELE zu werben, um dann Energielieferverträge anderer Unternehmen zu vermitteln, ist dies aus Sicht der ELE verständlicherweise ein "unseriöses Geschäftsgebaren". Misstrauisch werden sollten Verbraucher in jedem Fall, wenn man sofort beim Erstkontakt zu einer Unterschrift oder zur Herausgabe der Bank- oder der Zählerdaten gedrängt wird. Und grundsätzlich gilt bei Haustürgeschäften eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Innerhalb dieser Zeit kann jeder Kunde einen unterschriebenen Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Wichtig: Sollte der Kunde bei der Vertragsanbahnung getäuscht worden sein, gibt es unter Umständen darüber hinaus die Möglichkeit, die Vereinbarung wegen arglistiger Täuschung oder Irrtum anzufechten.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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