Experten raten jetzt zur Schutzimpfung
Ein kleiner "Pieks" kann vor der Grippe schützen!

Die Grippeschutzimpfung ist vor allem für Risikopatienten im Kreis Recklinghausen wichtig und kann ab sofort beginnen.
  • Die Grippeschutzimpfung ist vor allem für Risikopatienten im Kreis Recklinghausen wichtig und kann ab sofort beginnen.
  • Foto: AOK/hfr
  • hochgeladen von Uwe Rath

Der Start in die Grippesaison 2019/2020 steht unmittelbar bevor und so ruft die AOK NordWest auch wieder alle Gladbecker zur Grippeschutzimpfung auf.

Der beste Zeitraum für eine Impfung sind die Monate Oktober bis November, denn die eigentliche Grippewelle beginnt meist erst Anfang des Jahres. Bis dahin ist dann bei rechtzeitiger Impfung ein ausreichender Schutz aufgebaut.

Die Experten vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin empfehlen die Grippeschutzimpfung chronisch Kranken, Personen ab dem 60. Lebensjahr, Schwangeren sowie Personen mit erhöhter Gefährdung. „Für diese Risikogruppen ist die Grippeschutzimpfung besonders wichtig“, bestätigt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Kock verweist diesbezüglich auch auf eine folgende Auswertung des RKI, wonach alleim Kreis Recklinghausen in der letzten Gippesaison 830 Influenzafälle gemeldet.

Denn die „echte“ Virusgrippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die durch Influenzaviren ausgelöst wird. Das hat mit einem "grippalen Infekt" gewnig zu tun, auch wenn die Viren durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen werden: Beim Husten, Niesen oder Naseputzen gelangen die Viren über kleinste Tropfen in die Luft und Umgebung, die dann von anderen Personen eingeatmet werden oder sich über gemeinsam genutzte Oberflächen wie Türklinken, Haltegriffe oder Toiletten schnell weiterverbreiten. Hat man sich angesteckt, treten die Beschwerden zumeist nach ein bis zwei Tagen auf.

Eine Erkältung hingegen, eben der bereits erwähnte „grippale Infekt“, hat mit der echten Grippe absolut nichts zu tun. Sie hat häufig einen nicht so starken Verlauf. Es ist allerdings nicht immer leicht, beide Erkrankungen nur anhand der Symptome zu unterscheiden, da es auch bei Erkältungen zu Fieber, Husten und Kopfschmerzen kommen kann.

Für die Saison 2019/2020 empfiehlt die Ständige Impfkommission am RKI einen 4-fach Grippeimpfstoff, den die AOK NordWest für ihre Versicherten bezahlt. Bereits 10 bis 14 Tage nach der Impfung hat der menschliche Körper eine Abwehr gegen die Viren aufgebaut, die über die Grippesaison anhält.

Da sich Grippeviren ständig verändern, wird die Zusammensetzung der Impfstoffe grundsätzlich jedes Jahr neu festgelegt. Deshalb ist die Impfung auch jedes Jahr erneut erforderlich, um gegen die Grippeviren der anstehenden Saison gewappnet zu sein.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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