Gehörlosengeld - aber nicht für jeden Betroffenen!

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Die WAZ Gladbeck berichtete am 19.09.2018 über finanzielle Hilfen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) über 6,4 Mio. Euro für Gehörlose und Blinde, siehe beigefügter Artikel. Leider wurde aber nicht informiert, dass laut LWL nicht jeder betroffene (stark hörgeschädigte oder taube) Mensch Anspruch auf eine monatliche Hilfe hat.

"Menschen mit angeborener oder bis zum 18. Lebensjahr erworbener Taubheit oder an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit erhalten auf Antrag zum Ausgleich der durch die Gehörlosigkeit bedingten Mehraufwendungen eine Hilfe von 77 Euro monatlich", teilt der LWL in einem Flyer mit. Der Gesetzgeber hat aber  bereits vor Jahren den anspruchsberechtigten Personenkreis eingegrenzt.

Maßgebend für die Bewertung der Hörstörung ist die Herabsetzung des Sprachgehörs, deren Umfang durch Prüfung ohne Hörhilfen zu bestimmen ist.

Betroffene, die aber erst als Erwachsene ertaubten, haben leider keine Chance auf Erhalt des Gehörlosengeldes, gehen also leer aus!

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