Viel trinken und cremen, cremen, cremen!

Das Risiko UV-Strahlung nicht auf die leichte Schulter nehmen: Bauarbeiter und Gärtner haben „heiße Jobs“. Beim Arbeiten in praller Sonne hilft nur eines: „Eincremen, eincremen, eincremen!“, so die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
  • Das Risiko UV-Strahlung nicht auf die leichte Schulter nehmen: Bauarbeiter und Gärtner haben „heiße Jobs“. Beim Arbeiten in praller Sonne hilft nur eines: „Eincremen, eincremen, eincremen!“, so die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
  • Foto: Berger
  • hochgeladen von Christian Gensheimer

Die IG BAU warnt vor dem„Berufsrisiko Hautkrebs“ bei praller Sommersonne: Für Bauarbeiter und Gärtner im Kreis Recklinghausen gibt es kein Hitzefrei. Dabei haben sie ziemlich „heiße Jobs“: „Wer in praller Sonne Open-Air-Arbeit macht, der lebt gefährlich. Schwer schuften und schwitzen – wer dann zu wenig trinkt, riskiert eine Menge: Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Benommenheit, Übelkeit ...“, so Susanne Neumann, Bezirksvorsitzende der IG BAU Emscher-Lippe-Aa.

Gerade bei harter körperlicher Arbeit könne Wassermangel schnell zum Hitzschlag führen, so die Vorsitzende des Bezirksverbandes Emscher-Lippe-Aa der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Das regelmäßige „Durstlöschen“ gehöre daher zum kleinen „Sommer-Einmaleins“ für alle, die unter freiem Himmel arbeiten. „Reichlich Flüssigkeit ist ein Muss. Ideal sind Wasser oder Tee. Mindestens drei bis fünf Liter werden bei schwerer Arbeit in der Hitze gebraucht“, so Susanne Neumann. Ebenso seien regelmäßige Pausen im Schatten wichtig. Die IG BAU-Bezirksvorsitzende appelliert an die Bauunternehmer und die Chefs von Garten- und Landschaftsbaubetrieben, bei ihren Beschäftigten für ein gutes „Sommer-Care-Paket“ zu sorgen.

Enorm wichtig ist, so die IG BAU, der Sonnenschutz. Neben einer Sonnencreme sollten Bauarbeiter und Gärtner auch auf eine Sonnenbrille mit UV-Schutz achten. Ebenso auf eine vernünftige Kopfbedeckung und Kleidung. „Möglichst viel vom Körper sollte bedeckt sein“, rät Neumann. Wer draußen arbeite, lebe mit dem „Berufsrisiko Hautkrebs“. Gerade deshalb müsse jeder strikt darauf achten, sich möglichst optimal zu schützen.

„Jede Minute Sonne auf der Haut zählt. Es ist eine Art Countdown: Wenn die Diagnose Hautkrebs erst einmal da ist, dann ist es zu spät“, so die Gewerkschafterin. Die IG BAU-Bezirksvorsitzende warnt insbesondere auch jüngere Bauarbeiter und Gärtner davor, die Gefahr auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das Problem wird größer, nicht kleiner“, so Neumann. Erstmals sei Hautkrebs jetzt auch als Berufskrankheit anerkannt.

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