Auch der neue "Bewegungsparcours" steht nun zur Verfügung: Walking soll die Rentforter ab sofort in Bewegung setzen

Haben (von links nach rechts) den neuen "Bewegungsparcours" auf dem Gelände des AWO-Zentrums in Rentfort-Nord bereits getestet: Sieglinde Kriener (Walking-Übungsleiterin VfL Gladbeck), Norbert Dyhringer (AWO-Quartiersmanager), Carmen Liese (Leiterin des Elisabeth-Brune-Zentrums) und Bärbel Klatt-Seipelt (VfL Gladbeck).
  • Haben (von links nach rechts) den neuen "Bewegungsparcours" auf dem Gelände des AWO-Zentrums in Rentfort-Nord bereits getestet: Sieglinde Kriener (Walking-Übungsleiterin VfL Gladbeck), Norbert Dyhringer (AWO-Quartiersmanager), Carmen Liese (Leiterin des Elisabeth-Brune-Zentrums) und Bärbel Klatt-Seipelt (VfL Gladbeck).
  • Foto: Kariger/STADTPSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Rentfort-Nord. Noch deutlich mehr sportliche Bewegung soll es in künftig in Rentfort-Nord geben, denn der Norden Gladbecks ist ab sofort Teil des Modellprojektes "Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste" (BAP) des Programms "Bewegte ÄLTER werden in NRW" des "Landessportbundes NRW". Inhalt des Programms sind Bewegungsangebote, die der Förderung von Mobilität und Lebensqualität dienen sollen.

"Bewegung ist keine Frage des Alters, im Gegenteil," bekräftigt denn auch Norbert Dyhringer, AWO-Quartiersmanager in Rentfort-Nord. Und damit die Rentforter nun auch von solchen Angeboten vor Ort profitieren können, haben sich der VfL Gladbeck und eben die AWO auf eine nachhaltige Zusammenarbeit in Gladbeck verständigt.

Denn die Ausrede vieler Bürger, ihnen mangele es einfach an der perfekten Sportart für regelmäßige Bewegung, lassen die Verantwortlichen schlichtweg nicht gelten. Sie verweisen auf "Walking", eben jenes zügige Gehen, das ideal ist, um den gesamten Körper in Form zu bringen und um Ausdauer aufzubauen. Beim Walking werden viele Muskeln gleichzeitig trainiert und die Sportart ist für Frauen als auch Männer geignet. Auch das Alter spielt absolut keine Rolle. Zudem wird keine spezielle Ausrüstung benötigt, lediglich bequeme Kleidung und feste Sportschuhe sind erforderlich. "Ein angenehmer Nebeneffekt beim Walken kann sein, dass die Pfunde purzeln," wirbt Norbert Dyhringer mit einem ganz wichtigen Punkt.

Die Planungen für die Walking-Angebote in Rentfort-Nord sind bereits konkret. "Jeweils donnerstags von 15 bis 16 beziehungsweise von 16.15 bis 17.15 Uhr, beginnend ab dem 6. Sept. 2018 bieten wir für alle Interessierten zwei "Walking-Gruppen" an," freut sich bereits Sieglinde Kriener, Übungsleiterin des VfL Gladbeck. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Elisabeth-Brune-Zentrums in Rentfort-Nord, Enfieldstraße 243 (hinter dem Parkplatz). Und Sieglinde Kriener wagt gerne einen Blick in die Zukunft: "Gerne würden wir auch eine Gruppe für rüstige und bewegungsfreudige Senioren und eine für Rollatorfahrer anbieten."

Nach einer Aufwärmphase führt die Walking-Strecke durch die Natur im Gladbecker Stadtnorden. Während der Gehphase sowie zum Abschluss stehen auch Dehn- und Streckübungen an. Dabei geht es also nicht um Geschwindigkeit, sondern vielmehr um Bewegung an frischer Luft und Spaß am Sport in der Gruppe. Seitens der Verantwortlichen wird versichert, dass in beiden Gruppen die individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer bezüglich Fitness und Beweglichkeit berücksichtigt werden.

Bei beiden Walking-Gruppen wird auch der neue errichtete Bewegungsparcours auf dem Außengelände des AWO-Zentrums in die Übungen mit einbezogen. Der Parcours mit seinen fünf Geräten/Stationen wurde über die Lotterie "GlücksSpirale" teilfinanziert, steht ab sofort übrigens allen Interessenten - also nicht nur den Walkern - zur Verfügung.

Auch das Elisabeth-Brune-Zentrum ist mit von der Partie. "Bei schlechtem Wetter oder Regen kann ein Alternativangebot in den Räumen des Zentrums stattfinden," bietet Einrichtungsleiterin Carmen Liese bereits ein. "Auch dann geht es um Fitness, Beweglichkeit und Spaß in der Gruppe."

Übrigens: Die Teilnahme an den Walking-Angeboten ist kostenlos! Die entstehenden Kosten werden über das Projekt "BAP" finanziert.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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